Positives Storytelling im 21. Jahrhundert

Magdalena Tordy & L. Vanessa Gruber

Wie werden im 21. Jahrhundert Geschichten erzählt? Wie werden sie produziert und rezipiert? Und wie können Geschichten einen positiven Einfluss auf das Klima nehmen?

Das Projekt makingAchange, unter der Leitung des Climate Change Center Austria (CCCA), hat sich unter anderem diesen Fragen gestellt. Ein Team vom Internationalen Institut für Angewandte Systemanalyse (IIASA) und der Universität für angewandte Kunst (die Angewandte) entwickelte Workshops, die junge Menschen dazu befähigen „Kunst als Mittel in der Nachhaltigkeitskommunikation“ selbstbewusst einzusetzen und im Sinne des „Peer-to-Peer Learnings“ weiterzutragen. Ganz in diesem Sinne zielt das Team von makingAchange in diesem Workshop darauf ab, Strategien des positive storytelling zum Klima erfahrbar zu machen und gemeinsam mit den jungen Menschen aussagekräftige Klima-Kurzvideos zu produzieren. Ein TikTok Clip oder andere Kurzvideos sind schnell erstellt. Doch um optimale und gezielte Informationsvermittlung und eine einfache Präsentation von Wissen, dass gut aufgenommen und langfristig sowie emotional im Gedächtnis verankert werden kann, zu gewährleisten, also storytelling zu betreiben, bedarf es mehr als nur den Start- und Pause-Button der Smartphonekamera zu drücken. Kameraführung, Musik, Stimme, Voiceover, Geräusche, Schnitt, Spannungsbogen, Affekte und Effekte, all diese Details müssen beachtet werden, wenn es darum geht, nachhaltig mit Kurzvideos zu kommunizieren. Im makingAchange Workshop wird der Spur des positive storytelling daher gemeinsam nachgegangen. Es werden Videos nicht nur analysiert sondern schließlich auch produziert, um den jungen Menschen zum Thema Klima ein Sprachrohr zu verschaffen.

Fr 14:58 - 00:00