Dies ist das Workshop-Programm der LCOY Austria 2019. Hier kannst du die insgesamt fast 55 Workshops einsehen 🙂 Die Workshopbeschreibungen erscheinen durch das Klicken auf die Sessions. Workshops fanden in 4 Sessions + Open Space nach Anmeldung vor Ort statt:

-) Samstag, 9.11.: 9:30-12:30///13:30-15:30///16-18:00
-) Sonntag, 10.11.: 9:30-11:00///Open Space 14-16:00
-) Specials: Gemeinsames Atmen 9.11. 19:00; Tanzworkshop Soul Motion 8.11. 21:00-21:50 & 22-22:45

Die Seite Programm liefert weitere Informationen zum Programm der LCOY Austria 2019, inklusive Programm-pdfs. Bis Sommer 2020 wird es Updates zur LCOY Austria 2020 geben. Mitschriften, Powerpoints & mehr aus den Workshops 2019 gibt es HIER.


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Samstag 9 Nov 2019

09:30 - 12:30 Nr.1 Parallel-Workshops (Samstag)

Beyond individual action – pushing for climate justice

Sara Vaca, Valentin Riermeier (Generation Earth)

How can we get even more (young) people to act in the face of the climate emergency? And how can we take our struggle for climate justice to the next level?

With this in mind we attended a training with people from all over Europe called „Climate beyond Individual Action!“.And now – back in Austria we want to share our learnings and the skills we gained with all of you. Methods, tools and new insights, from different places in Europe, all serving one purpose: pushing for climate justice!

Sara Vaca – originally from Ecuador, has been active in the environmental area for more than 10 years, former member of Yasunidos, environmental movement which is fighting to protect the Amazon and Yasuni National Park in Ecuador, based in the premise of respect for nature and sacred and ancient territories of indigenous communities. In 2016 her journey led her to Austria where she have had the opportunity to participate in different projects in human rights, diversity and environmental protection, in her path she became part of Generation Earth and multiple other initiatives. Together, Valentin Riermeier, Sara and three other youth from Generation Earth developed and implemented a 10-day training programme for youth workers called „Crossing paths- driving change“ on project management, leadership, sustainable living and inclusion. Now they are working together in various ways, as friends and collegues, also attending the training „Climate beyond Individual Action!“.///Valentin is passionate about environmental protection, civil courage and active citizenship. He has been part of Generation Earth since 2017 and is volunteering for „System Change Not Climate Change!“. Strengthening the climate justice movement through sharing skills, knowledge and experiences is important for him. Together, Valentin Riermeier, Sara Vaca and three other youth from Generation Earth developed and implemented a 10-day training programme for youth workers called „Crossing paths- driving change“ on project management, leadership, sustainable living and inclusion. Now they are working together in various ways, as friends and collegues, also attending the training „Climate beyond Individual Action!“.
Sa 09:30 - 12:30

Cop in my City

Clara Porak, Andreas Wöhrer (CliMates Austria)

Du wolltest es immer schon besser machen als Trump oder in Merkels Schuhe schlĂŒpfen? Dann bist zu hier genau richtig: Wir simulieren dabei die UN-Weltklimakonferenz, nachdem wir zum Thema Klimapolitik eine kurze EinfĂŒhrung gegeben haben. Im Anschluss an die Simulation diskutieren wir gemeinsam die Ergebnisse und besprechen weitere Handlungsmöglichkeiten. Zudem wollen wir auf die vergangen Klimaverhandlungen und die bevorstehenden in Chile eingehen.

Clara Porak, 21, Teil von CliMates Austria im Clim'School-Team. Sie studiert Germanistik und Bildungswissenschaften in Wien. Sie ist Teil des GrĂŒndungsteams von CliMates Austria und engagiert sich seit einigen Jahren fĂŒr den Klimaschutz. ///Andreas Wöhrer, 24, ist auch Teil von CliMates Austria im Clim'School-Team. Er studiert Umwelt- und Bioressourcenmanagement an der BOKU in Wien. Im, wie auch neben dem Studium, beschĂ€ftigt er sich viel mit Klima- bzw. Umweltschutz im Allgemeinen.
Sa 09:30 - 12:30

Die EuropĂ€ische Union - welche Politik fĂŒr Klima & Wirtschaft der Zukunft?

Manfred Grasserbauer (Technische UniversitÀt Wien), Matthias Neitsch (RepaNet)

tba

Manfred Grasserbauer ist Professor Emeritus Technische UniversitĂ€t Wien; Direktor am Joint Research Center der EuropĂ€ischen Kommission von 1997-2007, mit u.a. Leitung des Institutes fĂŒr Umwelt und Nachhaltigkeit in Ispra; in der Periode 1996-2015 Mitglied des wissenschaftlichen Beirates/Aufsichtsrates der Helmholtz-Institute fĂŒr Umweltforschung (Leipzig) und Umwelt und Gesundheit (MĂŒnchen) sowie der EuropĂ€ischen Umweltagentur (Kopenhagen). Derzeitige Vorlesungen an der TU Wien: „The European Union - Institutions, Policies and Future Challenges“ und „Ecology and Sustainable Development“.
Sa 09:30 - 12:30

Die globalen Folgen unserer ErnÀhrungsgewohnheiten

Kurt Schmidinger (futurefood)

Der IPCC-Bericht vom August 2019 hat es endlich mal von "oberster Stelle" klar auf den Punkt gebracht: Wir mĂŒssen Fleisch reduzieren, um die Klimakrise begrenzen zu können. Aber es gibt auch viele weitere Studien, und der Konsum von 75 Milliarden Nutztieren pro Jahr weltweit hat abseits vom Klimawandel auch noch andere massive Auswirkungen. Welche das sind, und was die Alternativen sein können, darum geht's in diesem Workshop. Werden wir Fleisch aus Zellen zĂŒchten, oder pflanzliche Alternativen schaffen, wie realistisch ist eine ErnĂ€hrung als "JĂ€ger und Sammler", oder ist die Zukunft vegan?

Kurt Schmidinger - Geophysiker und Lebensmittelwissenschaftler, Projektleiter futurefood.org. Er hat einen Master in Geophysik und einen Doktor in Lebensmittelwissenschaftler und beschÀftigt sich mit Alternativen zu Tierprodukten, sowohl in seinem Projekt futurefood.org als auch in Zusammenarbeit mit vielen Organisationen weltweit. Er ist zudem IT-Softwareentwickler und Tierschutz- und Umweltaktivist.
Sa 09:30 - 12:30

Eco Footprint – Gut leben von einem Hektar

Eva Dobeiner (Plattform Footprint)

Wir verbrauchen derzeit viel mehr an Ressourcen, als die Erde reproduzieren kann. WĂŒrden alle Menschen so leben wollen wie wir in Österreich, dann brĂ€uchten wir DREI Planeten wie die Erde!

Was können wir selbst tun, damit die Erde heute und in Zukunft noch ein guter Platz zum Leben ist? Mit Hilfe des Ökologischen Fußabdrucks können wir unseren tĂ€glichen Verbrauch in Form von FlĂ€che (global Hektar) messen und sichtbar machen.

Im Indoor-Workshop „Gut leben von einem Hektar“ nehmen wir die zentrale Zukunftsherausforderung auf spielerische Weise an: den Lebensstil so zu gestalten, dass wir mit diesem EINEN Planeten Erde, den wir haben, auskommen. Das Hektarspiel ermöglicht die komplexen globalen ZusammenhĂ€nge mit den persönlichen Handlungen zu verbinden und den damit verbundenen FlĂ€chenbedarf sichtbar und greifbar darzustellen. Dazu wird die FlĂ€che von einem Mini-Hektar abgegrenzt. Darauf werden die mit dem Ökologischen Fußabdruck beanspruchten FlĂ€chen im passenden Maßstab mit farbigen BlĂ€ttern aufgelegt: der Verbrauch an Nahrung, MobilitĂ€t, Wohnen, Urlaub, Konsum
. Die Gruppe versucht im intensiven Diskurs untereinander und mit UnterstĂŒtzung durch die Workshop-Leitung mit der vorgegebenen FlĂ€che auszukommen. Spiel-Ziel ist, ein fĂŒr alle vorstellbares, „Gutes Leben“ mit diesem fairen Anteil der Welt zu gestalten.

Eva Dobeiner hat Landschaftsökologie studiert und hat langjĂ€hrige Berufserfahrung in der Altlastensanierung und Abwasserwirtschaft. Seit 2014 vermehrt sie das Wissen ĂŒber den Ökologischen Fußabdruck durch Workshops, VortrĂ€ge und Projekte. Sie vermittelt Erwachsenen und SchĂŒlern eine neue Sicht auf die Begrenztheit unseres Planeten und die Auswirkungen unseres Lebensstils: www.footprint.at
Sa 09:30 - 12:30

Globle RessourcenflĂŒsse und FußabdrĂŒcke

Stefan Giljium (Wirtschaftsuni Wien)

Wie viele natĂŒrliche Ressourcen verbrauchen einzelne LĂ€nder und die Menschheit insgesamt? Welche Rolle spielt dabei die Globalisierung? Kann die Wirtschaft auf unserem Planeten unendlich weiterwachsen? Und wie hĂ€ngt das alles mit meinem eigenen Konsum und Lebensstil zusammen?

Im ersten Teil dieses Workshops blicken wir auf die Ebene von LÀndern und Weltregionen und diskutieren, wie sich etwa Industrie- und EntwicklungslÀnder in ihrem Ressourcenverbrauch unterscheiden und welchen Einfluss der internationale Handel hat. Die TeilnehmerInnen werden dabei in Kleingruppen jeweils ein Land auswÀhlen, das sie sich im Detail ansehen wollen, und ein Online-Tool auf dem Smartphone nutzen, um Fragen des Ressourcenverbrauchs und der ZusammenhÀnge mit dem Wirtschaftswachstum zu reflektieren.

Im zweiten Teil gehen wir dann der Frage nach, wie diese großen Trends mit den Konsumentscheidungen jeder/jedes Einzelnen zusammenhĂ€ngen. Wir lernen, welche Produkte die grĂ¶ĂŸten UmweltfußabdrĂŒcke besitzen. Und wir diskutieren, welche Optionen fĂŒr einen ressourcenschonenderen Lebensstil wir haben und welche notwendigen Änderungen leicht oder sehr schwierig umsetzbar sind. Auch dabei werden interaktive Online-Tools bzw. Spiele genutzt werden. 

Stefan Giljum leitet die Forschungsgruppe „Globale Ressourcennutzung“ am Institute for Ecological Economics der WirtschaftsuniversitĂ€t Wien. Zu seinen Fachgebieten zĂ€hlen die Analyse der Nutzung natĂŒrlicher Ressourcen fĂŒr Produktion und Konsum, die Untersuchung ökologischer und sozialer Auswirkungen der Globalisierung sowie die Bewertung von Nachhaltigkeit.
Sa 09:30 - 12:30

Heureka! - Die Ideenschmiede

Florian Schanznig (students' innovation centre)

In diesem Workshop nutzen wir vorhandenes Wissen und die anregenden Diskussionen der LCOY, um konkreten Output zu generieren. Die TeilnehmerInnen werden mit innovativen Methoden und mit Begleitung, eigene Ideen fĂŒr ökologisch und/oder soziale Projekte, Initiativen oder auch Unternehmen entwickeln. Diese werden kreativ erarbeitet und geteilt. Bei Bedarf können auch Planungsinstrumente vorgestellt werden.

Bachelor fĂŒr Umwelt- und Bioressourcenmanagement, Student fĂŒr Kultur- und Sozialanthropologie. GrĂŒndungsmitglied des [sic!] – students‘ innovation centre. Freut sich ĂŒber motivierte Menschen, die ihre Talente entdecken.
Sa 09:30 - 12:30

How we can change systems: introduction to systems thinking

Okan McAllister (PRIME MOVERS)

How do we create lasting impact while addressing complex problems? The journey we take while working towards this goal can be confusing, difficult and discouraging. What do we do? How do we identify dynamics that have the greatest potential for impact? This workshop aims to introduce change makers to think in terms of systems and find leverage points, rather than address symptoms of complex problems, in order to gain clarity in complex environments. The processes learned in this workshop applies to any complex societal challenge, including but not limited to climate change.

Participants will learn: how to identify different types of problems and what complex problems are, how to navigate through complex problems, what systems actually are, and why we should care, what systems thinking is and how it can help us navigate complex problems like climate change, the myths and misconceptions of systems change. Afterwards, the stage is yours. The participants will create a small systems dynamic map in groups, which will give you an idea about how we attempt to change systems by finding and addressing leverage points.The workshop is designed for people who have no experience or knowledge in systems thinking. 

Okan McAllister is the founder of the award winning social enterprise PRIME MOVERS as well as kindby, ONE DAY, Mission Liftoff among others. Driven by the inspiration of work that aims to solve complex societal challenges, he specialises in capacity building in various areas for future entrepreneurs and organisations. He is passionate about making people believe in their abilities to shape the world, where systems thinking plays a crucial role.
Sa 09:30 - 12:30

Leading for Change: Tools & Übungen

Helene Dallinger (OIKOS Vienna)

Welche FĂ€higkeiten und Tools helfen uns dabei, nachhaltig VerĂ€nderungen umsetzen, die wir uns in dieser Welt wĂŒnschen? 

Durch den Workshop soll interaktiv ein Bild von ganzheitlichem Leadership (angelehnt an das Konzept des Transpersonal Leadership) und den dafĂŒr nötigen Tools und FĂ€higkeiten vermittelt werden. Wir werden im Erfahrungsaustausch ĂŒber verschiedene Leadership Styles und Role Models diskutieren und gemeinsam Übungen durchfĂŒhren, die mehr Klarheit ĂŒber eigene Werte, Visionen und Emotionen schaffen. Dabei trainieren wir FĂ€higkeiten, die helfen, sich aktiv fĂŒr eine bessere Welt einzusetzen, ohne die eigenen Ressourcen auszubeuten. Den Teilnehmenden werden zum Abschluss praktische Tipps und Tools fĂŒr Zeit-, Commitment- und Projektmanagement mitgegeben.

Helene Dallinger engagiert sich seit mittlerweile 10 Jahren freiwillig in unterschiedlichen Bereichen (u.a. offene Kinder- und Jugendarbeit, Studierendenvertretung im In- und Ausland, Fairtrade, WWF (Generation Earth), oikosVienna und oikosInternational). Im vergangenen Jahr ĂŒbernahm sie den Vereinsvorsitz von oikosVienna und leitete dort mehrere Projekte. Sie nahm zudem am „Action Leader Training“ von Generation Earth, dem Leadership-Programm von oikosInternational und dem „ChangeMakerProgram“ von oikosVienna teil. Derzeit engagiert sie sich als Coachin fĂŒr Studierende und deren Projekte im Nachhaltigkeitsbereich bei oikosInternational und dem Netzwerk n. Sie hat in Österreich und Schweden studiert und schließt gerade ihren Master in Sozioökonomie mit Fokus Nachhaltigkeit ab.
Sa 09:30 - 12:30

Mit Justitia Umwelt & Klima schĂŒtzen? Umweltrecht in Österreich

Katharina Scharfetter (ÖkobĂŒro)

Umweltaktivist*innen haben es rechtlich gesehen in Österreich schwer. Die juristischen Möglichkeiten sind beschrĂ€nkt, durch einige aufsehenerregende Urteile bieten sich allerdings mittlerweile spannende neue Chancen. In einem interaktiven Workshop werden Chancen fĂŒr die Umweltbewegung und Aktivist*innen vorgestellt. Neben den Basics zum Umweltrecht und der Rolle der EU dreht sich der interaktive Workshop um die konkreten rechtlichen  Möglichkeiten der Umweltbewegung. Außerdem soll gemeinsam an einem Antrag auf Herausgabe von Umweltinformationen gearbeitet werden.

Katharina Scharfetter ist Umweltjuristin bei ÖKOBÜRO – Allianz der Umweltbewegung. Sie studierte Rechtswissenschaften mit Magisterabschluss an der UniversitĂ€t Graz und spezialisierte sich schon wĂ€hrend des Studiums auf Umweltrecht. Sie ist seit 2018 als Umweltjuristin bei ÖKOBÜRO– Allianz der Umweltbewegung tĂ€tig und arbeitet insbesondere zu den Bereichen Naturschutz-, UVP- und Wasserrecht. Ein Fokus liegt dabei stets darauf, den Rechten der betroffenen Öffentlichkeit zum Durchbruch zu verhelfen.
Sa 09:30 - 12:30

Podcasting: Hör wie du die Welt verbessern kannst

Katja Hummer, Felix Scheil (Hör' mal wer die Welt verÀndert)

Wie du deine Stimme hörbar machen kannst - Tipps und Tricks vom Podcasten.Lerne deine Stimme bei Audioaufzeichnungen und Kommentaren wirkungsvoll einzusetzen. In dem anwendungsorientierten und interaktiven Workshop kannst du dich ausprobieren und herausfinden, wie du deine Emotionen transportieren und mit wissenschaftlichen Fakten verbinden kannst.Wir sind ein Podcast, von Studierenden gegrĂŒndet, der sich mit nachhaltigen und kritischen Themen auseinandersetzt.

Katja studiert Environmental Science (EnvEuro) mit Spezialisierung auf Klimawandel und Umweltmanagement und ist auch im LCOY Team. Sie hat mit Kolleg*innen ihres Bachelorstudiums (UBRM) den Podcast “Hör’ mal, wer die Welt verĂ€ndert” gegrĂŒndet und versucht so, Studierende zum kritischen nachhaltigen Denken anzuregen.///Felix studiert an der BOKU, ist bei Fridays for Future aktiv und hat mit Kolleg*innen im Umwelt- und Bioressourcenmanagement Studium den Podcast “Hör’ mal, wer die Welt verĂ€ndert” gegrĂŒndet
Sa 09:30 - 12:30

Transformative Community Development: how you can engage in the vitalization and transition in municipalities

David Steinwender (Transition Austria)

In this workshop the participants will get some insights in approaches to citizen-led bottom-up community development to engage in and foster sustainable transitions at municipal level. After some input the workshop focuses on the interests of the participants. Thereby we look at what they wanna do and what they can do in order to transform their communities context. This will be done by using the permaculture inspired model of Transition Towns, Vital Communities and Art of Hosting and Harvesting. Further models and concepts might also be dealt with. In order to make this workshop pro-active the participants are asked to prepare some information about their context of activism/work so we can start quickly to work on next steps related to these contextes. Each participant will be an expert in this workshop.

David Steinwender studied Environmental Systems Sciences and Geography. He focuses on diverse bottom-up processes and radical democracy in regard to social-ecological transformation, urban and regional development discourses and practices. Since 2012 he‘s engaged with the Transition Town Movement, having co-founded Transition Graz, Transition Austria, the Forum Urban Gardening, forum n, KuGeMENE and others. Further he is engaged in the Food Sovereignty Movement.
Sa 09:30 - 12:30

Weltklimarat und Klimakonvention - wichtige Erkenntnisse der Klimawissenschaften und wie sie die Klimapolitik beeinflussen

Renate Christ (Weltklimarat), Reinhard Mechler (International Institute for Applied Systems Analysis), Georg Kaser (UniversitÀt Innsbruck)

Du willst endlich in der internationalen Klimawissenschaft und -politik durchblicken? In diesem Workshops lernst du ĂŒber Struktur und Arbeitsweise des Weltklimarats (IPCC) und der UNO-Klimakonvention. Drei Expert*Innen aus dem IPCC prĂ€sentieren grundlegende Fakten der Klimawissenschaften und neue Erkenntnisse des Weltklimarates und diskutieren darĂŒber. Dabei geht es auch darum, was die Wissenschaft mit dem Abkommen von Paris und der nationalen Klimapolitik zu tun hat sowie wie sie diese beeinflusst (hat). Im Anschluss an die VortrĂ€ge findet eine Diskussionsrunde statt, bei der die Expert*Innen miteinander und mit den Teilnehmer*Innen ĂŒber weiterfĂŒhrende Fragen diskutieren: Haben das IPCC und die UNO-Klimakonvention ihre Rollen erfĂŒllt? Warum sind Verhandlungen so schwerfĂ€llig und warum nennt man das Abkommen von Paris einen GlĂŒcksfall? Brauchen wir ĂŒberhaupt noch neue IPCC-Berichte? Und welche nĂ€chsten Schritte braucht die Welt?

Renate Christ ist Biologin und seit mehr als 30 Jahren im Bereich Klimaschutz tĂ€tig. Von 2004 bis 2015 hat sie das Sekretariat des Intergovernmental Panel on Climate Change IPCC (Weltklimarat) geleitet und war maßgeblich an der Arbeit des Gremiums beteiligt. Sie war auch beim Umweltprogramm der Vereinten Nationen in Nairobi und bei der EuropĂ€ischen Kommission in BrĂŒssel tĂ€tig und hat unter anderem die Klimarahmenkonvention und das Kyoto Protokoll mitverhandelt.
Sa 09:30 - 12:30

13:30 - 15:30 Nr.2 Parallel-Workshops (Samstag)

#Development4Future: how the Austrian Development Cooperation tackles Climate Change

Enrico dal Farra (Austrian Development Agency)

The workshop will look at the multifaceted topic of Climate Change within the international Development Cooperation context. Climate change and its unparalleled negative impacts are increasingly affecting our planet. The workshop will allow us to look particularly at the current situation in developing and transition countries. Participants will gain insights on the challenges that climate change poses to development work by studying specific examples and case studies, drawing on the experience of the Austrian Development Cooperation (ADC). Here, a comprehensive link to the Agenda 2030 and efforts to achieve the Sustainable Development Goals will always remain at the focus of attention. Our discussions will also revolve around the array of approaches and measures that can be adopted within the scope of programming and projects in order to not only minimize the risks and negative impacts that derive from climate change, but also to look at the opportunities that positively contribute towards low-carbon development pathways.

Enrico dal Farra is Advisor Environment and Climate Action at the Austrian Development Agency (ADA). Nature lover, passionate outdoor sportsman and former environmental activist, Enrico holds a MSc degree in Environmental Engineering and specialized in geo-resources. He gained several years of professional experience in the design and planning of renewable energy infrastructure in the private sector as well as in project management, risk assessment and on-site implementation of large infrastructural and renewable energy projects. Enrico worked for a sustainable reconstruction project in Nepal after the major earthquakes of 2015, and joined the Environment and Climate Action Unit of the Austrian Development Agency at its HQ in Vienna in 2018.
Sa 13:30 - 15:30

Der Wald - ein Klimakönner

Robert Jandl (Bundesforschungs-zentrum Wald)

Wie trĂ€gt der Wald genau zur Speicherung von Kohlendioxid bei? Das Bundesforschungszentrum Wald prĂ€sentiert Eckdaten fĂŒr den globalen Wald auf der Grundlage von Daten der FAO (Food and Agriculture Organization der Vereinten Nationen) sowie ihre Ergebnisse fĂŒr den österreichischen Wald. Im Workshop werden einige Themen angesprochen: Anpassung von WĂ€ldern an klimawandelbedingte Auswirkungen wie Trockenperioden, der Wald als Speicher von CO2-Emissionen in Österreich, DatenqualitĂ€t weltweit und der Interessensausgleich zwischen wirtschaftlichen AnsprĂŒchen der Waldbesitzer und nicht-marktfĂ€higen Waldleistungen. Die Challenge: die Gesellschaft hat vielfache Erwartungen an WĂ€lder - Artenvielfalt, Schutz vor Naturgefahren, ein schönes Landschaftsbild und mehr. Diese gilt es zu vereinen.

Nach einem Input geht der Workshop in einen interaktiven Teil ĂŒber mit Kleingruppen-Diskussionen zu spannenden Fragen.

Robert Jandl koordiniert die Klimaprojekte des Waldforschungszentrums. Er ist Waldökologe und behandelt seit vielen Jahren das Thema Kohlenstoff-Festlegung im Wald in nationalen und internationalen Projekten. Außerdem ist er Vorstandsmitglied des CCCA.
Sa 13:30 - 15:30

Die AtmosphÀre im Klimawandel - von Satelliten & Co

Andrea K.Steiner (UniversitÀt Graz)

Die AtmosphĂ€re ist ein essentieller Teil des Klimasystems unserer Erde. Wir betrachten Aufbau, Zusammensetzung und Dynamik der AtmosphĂ€re und charakteristische Eigenschaften, die unser Wetter und Klima bestimmen. Im Fokus steht die Beobachtung von Klima und KlimaĂ€nderungen in der AtmosphĂ€re. Wie Ă€ndert sich die Zusammensetzung und Temperatur unserer AtmosphĂ€re? Wie können wir zwischen natĂŒrlichen KlimaĂ€nderungen und anthropogenem Einfluss unterscheiden? Wie können wir Klimavariablen mit der notwendigen Genauigkeit messen und welche Aussagen können wir ĂŒber zukĂŒnftige KlimaĂ€nderungen treffen? Dazu werden neueste Klimabeobachtungsmethoden mittels Satelliten vorgestellt und der aktuelle Stand der Klimaforschung diskutiert.

Andrea K. Steiner ist Geophysikerin. Sie ist assoziierte Professorin und stellvertretende Leiterin des Wegener Center fĂŒr Klima und Globalen Wandel der UniversitĂ€t Graz. Forschungssaufenthalte fĂŒhrten sie u.a. in die BiosphĂ€re 2 in Arizona und in das National Center for Atmospheric Research (NCAR) in Colorado. In ihrer Forschung auf dem Gebiet der AtmosphĂ€ren- und Umweltphysik beschĂ€ftigt sie sich mit neuen Satellitenmethoden zur Beobachtung von KlimaĂ€nderungen in der AtmosphĂ€re. Mehr Information unter: http://homepage.uni-graz.at/andi.steiner/.
Sa 13:30 - 15:30

GET IDEAS!

Julius HollÀnder (Jugend-Umwelt-Plattform)

Die Umsetzung gemeinsamer Projekte kann einfacher sein, als es globale Themen erahnen lassen. Die Jugend-Umwelt-Plattform JUMP zeigt dir Möglichkeiten, wie du in der Gruppe ein weitlĂ€ufiges Thema erarbeiten kannst und Ansatzpunkte findest, um lokal aktiv zu werden. Gemeinsam skizzieren wir erste Ideen, die du dir bzw. die ihr euch mit nach Hause nehmen könnt. 

Julius HollĂ€nder (Vorstand Jugend-Umwelt-Plattform JUMP) lernt und (er-)lebt Raumplanung. Bedingt durch seine Leidenschaft zur Fotografie weiß er divergierende Perspektiven zu schĂ€tzen. Neue Blickwinkel bedeuten fĂŒr ihn auch neue LösungsansĂ€tze – auf die ich er sich im Rahmen des Workshops freut.
Sa 13:30 - 15:30

It’s not rocket science, but it ain’t that easy either: building a climate action team!

Nathan Spees, Monika Spiekermann (Generation Earth)

Ever thought that it’d be a cool idea to gather some motivated and inspiring people to get active for the planet
and DO SOMETHING?  Ever tried to do it, but realized that it wasn’t as easy as it sounds? 

If you answered, Yes, to either of these questions, this session could be for you!  During this hands-on session, we’ll explore what it takes to create a strong team: what are the building blocks, what are the common pitfalls, how do you keep people motivated
and more.  Don’t just sit there
get active!

Nathan, works for WWF Austria and is the program coordinator of Generation Earth. He loves watching and supporting the personal growth of youth happen and being part of an inspiring group of youth. Monika participated in the Generation Earth Action Leader Training in 2017/2018 and has been active in the group ever since! This year, she’s joined 4 others to be Team trainers of a group of new Action Leaders. She’s been very involved in FFF and helped to start the FFF-Lithuania group in 2018/2019.
Sa 13:30 - 15:30

Planetary Diet: Essen mit Zukunft

Gabriele Homolka (DIE UMWELTBERATUNG)

Low Carb, regional, bio oder doch vegan? Was ist die beste ErnĂ€hrung fĂŒr unseren Planeten? Wie beeinflusst unser Essen unser Klima? In einem kurzen Impulsvortrag werden die komplexen ZusammenhĂ€nge erklĂ€rt und in einem Workshop konkrete Lösungen fĂŒr unseren kulinarischen Alltag erarbeitet.

Gabriele Homolka ist ErnÀhrungswissenschaftlerin und seit 2007 bei DIE UMWELTBERATUNG tÀtig. Einfache Lösungen sind ihr beim Klimaschutz ein besonderes Anliegen. Sie berÀt zu den Schwerpunkten ErnÀhrungsökologie, nachhaltigem Einkauf, Biolebensmitteln und ökologischem Fischkonsum.
Sa 13:30 - 15:30

Rethinking climate communication – young ideas for climate campaigning

Sybille Chiari (BOKU), Sonja Völler (Umweltbundesamt)

A group of young climate activists from across Europe developed three new young creative climate communication formats / campaigns. These formats addressed: climate-friendly travel ("vojo"); the question of what makes you happy / what do I want to invest my time/money in and what not? ("no time to waste"); and a storytelling platform for young people committed to climate change ("Young Humans of Climate Change"). In this workshop you have the opportunity to look behind the scenes, to discuss how successful climate communication can work, what are different entry points and ways of further engagement. 

Sybille Chiari forscht am Zentrum fĂŒr globalen Wandel und Nachhaltigkeit an der UniversitĂ€t fĂŒr Bodenkultur im Themenbereich Klimakommunikation. Gemeinsam mit internationalen Forschungsteams geht sie der Frage nach, wie Klimathemen verstĂ€ndlicher und dennoch faktenorientiert in gesellschaftliche und politische Debatten einfließen könnten.///Sonja Völler arbeitet am Umweltbundesamt als Expertin fĂŒr Anpassung an den Klimawandel und UmweltfolgenabschĂ€tzung. Ein Schwerpunkt ihres Interesses und ihrer Arbeit liegt im weiten Themenfeld der Klimakommunikation/ des Klimadialogs.
Sa 13:30 - 15:30

Sustainability Biomimetics - Lernen von der belebten Natur fĂŒr Nachhaltigkeitsstrategien

Ille C. Gebeshuber (TU Wien) & Alexander A. K. Wernle (Bridge Professional)

Was können wir von der belebten Natur lernen fĂŒr die Entwicklung von positiven Technologien, also Technologien, die fĂŒr Mensch und BiosphĂ€re auf lange Sicht neutral und im besten Fall positiv sind? Wie können wir bessere ErtrĂ€ge und Schutz der Bienen und anderer Insekten garantieren durch artenspezifische physikalische Insektenschutzmittel, die auf essbaren, verrottbaren Wachsen basieren? Wie können wir von Bergbau betreibenden Pflanzen lernen, lokal und umweltfreundlich wertvolle Ressourcen aus Elektronikschrott, metallverseuchten Böden und AbwĂ€ssern zu gewinnen? Und was kann uns ein tropischer Schmetterling lehren, in Bezug auf passive KĂŒhlung von GebĂ€uden? Diese und weitere Fragen werden im Workshop im Rahmen eines Vortrages und einer interaktiven moderierten Diskussionsrunde mit den TeilnehmerInnen aus dem Publikum behandelt.

Ille C. Gebeshuber ist Experimentalphysikerin an der Technischen UniversitĂ€t Wien, am Institut fĂŒr Angewandte Physik. Von 2009 bis 2015 hielt sie eine volle Professur an der nationalen Universität von Malaysien (UKM), seit 2016 ist sie wieder an der TU Wien, am Institut fĂŒr Angewandte Physik. Sie beschäftigt sich damit, wie eine neue Art des Denkens und eine andere Herangehensweise an die Dinge dazu beitragen kann, die globalen Probleme der Menschheit erfolgreich zu adressieren. Alexander A. K. Wernle (Bridge Professional)
Sa 13:30 - 15:30

Über die Klimakrise berichten – Umweltjournalismus in Österreich

Nora Laufer (DER STANDARD)

Wie gehen Medien in ihrer Berichterstattung mit der Klimakrise um? Klimawandel, Klimakrise, Klimakatastrophe – welche Bezeichnung ist in der Mediensprache angebracht? Wie steht es um den Umweltjournalismus in Österreich? Wie komme ich zu Daten, Zahlen und Fakten zur heimischen und globalen Klimapolitik? Diese und weitere Fragen bespricht Nora Laufer, Wirtschaftsredakteurin im STANDARD, in einer interaktiven Workshopeinheit mit den TeilnehmerInnen der Jugendklimakonferenz.

Nora Laufer (28) ist Wirtschaftsredakteurin in der Tageszeitung DER STANDARD. Sie berichtet grĂ¶ĂŸtenteils ĂŒber die Themen Klimapolitik, Umwelt und Landwirtschaft.
Sa 13:30 - 15:30

Wie steht es mit CO2 Emissionen in Wien? - ein RĂŒckblick & Ausblick

Michael Cerveny

Im Workshop wird beleuchtet in welchen Sektoren und warum die Treibhausgasemissionen pro Kopf in Wien deutlich niedriger als in den anderen BundeslĂ€ndern sind. Die diesbezĂŒglich recht unterschiedlichen Entwicklungen des letzten Jahrzehnts innerhalb Österreichs werden dargestellt und diskutiert auch um daraus zu lernen welche Faktoren und welche Politiken fĂŒr die Beeinflussung der CO2-Emissionen besonders relevant sind. Last but not least wird auch die im Juni vom Wiener Gemeinderat beschlossene Smart City Wien Rahmenstrategie 2050 bzw. die darin enthaltenen Klimaschutzziele fĂŒr 2030 und fĂŒr 2050 prĂ€sentiert. Dabei werden die wesentlichen Kompetenzen und Möglichkeiten von Gemeinden, BundeslĂ€ndern, dem Bund und der EU zur CO2-Reduktion diskutiert.   

(Mehr zum BundeslÀndervergleich in Sachen Klimaschutz hier: http://www.urbaninnovation.at/de/Projects/Infografiken-Energie und zur Smart City Wien Rahmenstrategie hier: https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/smartcity/rahmenstrategie.html )

Michael Cerveny, Volkswirt und Energie-Generalist, arbeitet seit 30 Jahren in verschiedensten Funktionen fĂŒr und mit Bundes- und Landesverwaltungen an der Dekarbonisierung des Energiesystems. Mitarbeiter im Energy Center von Urban Innovation Vienna.
Sa 13:30 - 15:30

Wir mĂŒssen einfach unser Verhalten Ă€ndern. Na, wenn das so einfach wĂ€re.

Michael Braito (BOKU)

Wieso verhalten sich Menschen so, wie sie sich verhalten, obwohl sie wissen, dass sie sich anders verhalten sollten? Was hindert uns, alte klimaschÀdliche Verhaltensmuster abzulegen? Welche Antworten bietet die Umweltökonomie, welche die Umweltpsychologie? Vor welchen Herausforderungen stellt uns die Systemperspektive?

Der Workshop lĂ€dt die Teilnehmer dazu ein, menschliches Verhalten zu reflektieren und Kategorisierungen von „Gut“ und „Böse“ zu ĂŒberdenken oder gar abzulegen. Ziel ist es, die KomplexitĂ€t menschlichen Verhaltens zu erfassen. Im ersten Teil des Workshops, werden die Teilnehmer spielerisch am eigenen Leib erfahren, wie wir Menschen Verhaltensentscheidungen treffen. Im zweiten Teil werden wir die Ergebnisse gemeinsam diskutieren und in einen systemischen Kontext stellen. Abschließend werden ErklĂ€rungs- bzw. LösungsansĂ€tze der Umweltökonomie, Umweltpsychologie und Systemtheorie erlĂ€utert.

Michael Braito erforscht als Sozialwissenschaftler Umweltverhalten – von Energieverhalten, MobilitĂ€t bis hin zu Bodenschutz. Immer schon von der Frage getrieben, warum Menschen tun was sie tun, oder warum wir das Klima zerstören, hat er zunĂ€chst Ökonomie studiert. In seiner Doktorarbeit hat er sein VerstĂ€ndnis mit Theorien der Umweltsoziologie und -psychologie erweitert.
Sa 13:30 - 15:30

Zero Extinction Austria - ZusammenhÀnge zwischen Klimawandel und Massensterben der Arten

Franz Essl (UniversitÀt Wien)

Wie hĂ€ngt das Artensterben in Österreich mit dem Klimawandel zusammen? Welche Maßnahmen sind nötig, um den Klimawandel und den Verlust der BiodiversitĂ€t zu stoppen? Und wie lassen sich diese Maßnahmen umsetzen? In einem kurzen Impuls werden grundlegende Fakten zu den oben skizzierten Fragen dargelegt. Die Teilnehmer erarbeiten Ziele und Maßnahmen, die einem engagierten Klima- und BiodiversitĂ€tsschutz in Österreich Rechnung tragen. 

Franz Essl ist BiodiversitĂ€tsforscher an der UniversitĂ€t Wien. Er erforscht die Ursachen und Folgen des Globalen Wandels auf die BiodiversitĂ€t, sowie die daraus resultierenden Konsequenzen fĂŒr die Gesellschaft. Er hat mehrere FachbĂŒcher verfasst, ist Autor von 160 Fachartikeln, und gehört zu den „Highly Cited Scientists“, deren Arbeiten besonders hĂ€ufig zitiert werden.
Sa 13:30 - 15:30

Ziviler Ungehorsam und Protest! Gegen Naturzerstörung - FĂŒr mehr Klimagerechtigkeit

Patrick Scherhaufer (BOKU), Ruth Fartacek (System Change, not Climate Change!)

Ziviler Ungehorsam ist eine Form des gewaltfreien Widerstandes, welche
im Zusammenhang mit unterschiedlichen Energieinfrastrukturprojekten
zunehmend mediale Aufmerksamkeit erlangt hat. Vom Hambacher Forst bis
Ende GelĂ€nde, vom Kampf gegen Fracking in Großbritannien bis zum
Murkraftwerk in Graz kÀmpfen neue soziale Bewegungen gegen
Naturzerstörung und fĂŒr Klimagerechtigkeit. Der Workshop soll
Einblicke in die Aktionen, Organisationsformen und
Rechtfertigungsstrategien zivilen Ungehorsams an Hand konkreter
Beispiele geben. Die Themen werden in der gemeinsamen Diskussion mit den
Teilnehmer*innen und einem Rollenspiel erarbeitet.

Patrick Scherhaufer arbeitet als Sozialwissenschaftler in den Bereichen Demokratie- und Umweltpolitik, Erneuerbare Energie und inter- und transdisziplinĂ€res Zusammenarbeiten. Durch EndeGelĂ€nde, Hambacher Forst und Fridays for Future wurde in letzter Zeit sein Forschungsinteresse fĂŒr Formen des Protests und zivilen Ungehorsams geweckt.///Ruth Fartacek ist Aktivistin bei System Change, not Climate Change! und setzt sich vor allem mit den Themen Klimagerechtigkeit und MobilitĂ€tswende auseinander. Sie hat an der Boku Umwelt- und Bioressourcenmanagement studiert.
Sa 13:30 - 15:30

16:00 - 18:00 Nr.3 Parallel-Workshops (Samstag)

(Umwelt-)Kampagnen - von der Idee zum Erfolg

Jasmin Duregger (Greenpeace CEE)

Du wolltest immer schon die Welt retten, weißt aber nicht wie? Du hast tausend Ideen fĂŒr Umweltschutz im Kopf, aber fragst dich, wie du sie auf den Boden bringst? In einem kompakten Kampagnen-Workshop wollen wir anhand eines konkreten Beispiels zusammen eure Ideen realisieren. Wir lassen uns von echten, erfolgreichen Kampagnen inspirieren, analysieren was die Erfolgsfaktoren einer Kampagne sind und starten anschließend direkt mit dem eigenen Projekt durch.

Jasmin Duregger ist Klima- und Energie Campaignerin bei Greepeace CEE in Österreich. Sie hat ihren Master in Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement an der FH Krems absolviert und setzt sich seither privat und beruflich fĂŒr den Klimaschutz in Österreich ein.
Sa 16:00 - 18:00

Die Rolle von Unternehmen fĂŒr eine Nachhaltige Entwicklung

Elisa Gramlich (WWF), Daniel Fitz (respACT)

Der Workshop, welcher von WWF & respACT organisiert wird, gibt einen Überblick ĂŒber die Arbeit mit Unternehmen zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals). Nach einer Vorstellung der jeweiligen Unternehmensarbeit von respACT und WWF anhand von Case Studies, werden in einem interaktiven Workshop-Teil im WeltcafĂ©-Frmat unter anderem diese Fragen diskutiert: Wie können Unternehmen Umweltschutz in ihrem KerngeschĂ€ft berĂŒcksichtigen? Was mĂŒssen Unternehmen beachten um Greenwashing zu vermeiden? Warum bedarf es einer systematischen Betrachtung der SDGs? Wie können unternehmerische Maßnahmen und GeschĂ€ftsmodelle (z.B. social enterprises) zur Lösung globaler Herausforderungen beitragen?

Elisa Gramlich arbeitet beim WWF als Projektmanagerin im Bereich Umwelt & Wirtschaft. Neben der Leitung des Ideen- und Start-up-Wettbewerbs innovate4nature zum Thema BiodiversitĂ€t setzt sie sich in bilateralen Projekten mit Unternehmen wie IKEA und SPAR fĂŒr eine nachhaltige Transformation der Wirtschaft ein. Diesem Thema widmet sie sich auch mit der Betreuung der WWF CLIMATE GROUP, dem österreichische Unternehmensnetzwerk fĂŒr wirksamen Klimaschutz. Weitere Informationen unter: https://www.wwf.at/de/climategroup///Daniel Fitz ist fĂŒr das Global Compact Netzwerk Österreich als Projektmitarbeiter tĂ€tig. Das Netzwerk ist eines von mehr als 75 nationalen Netzwerken des UN Global Compact und damit Teil der weltweit grĂ¶ĂŸten Initiative fĂŒr Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit. Dabei betreut er mit viel Begeisterung fĂŒr verantwortungsvolles und generationsgerechtes Wirtschaften den Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern, wie auch den Business 4 SDGs-Teams und unterstĂŒtzt bei der Kommunikation des Netzwerks. Weitere Informationen unter: www.globalcompact.at
Sa 16:00 - 18:00

Energy transition - how (fast) will we rock it?

Reinhard Haas (Vienna University of Technology)

The way to an agreeable climate must above all include an energy transition. It excludes fossil energy sources and relies mainly on renewable energy carriers, but also concerns key aspects like energy efficiency. This workshop highlights the political and economic framework which is necessary to assure a fast and secure transition towards a renewable energy grid. What are our political targets and how can we reach them? Which policies shape the energy transition and how can we influence them? What fundamental differences does a renewable energy market have compared to our current market of fossil fuels?
Adopt the role of different stake holders in a local community and experience the political and social constraints of implementing a renewable energy source via a simulation game.

Reinhard Haas is university professor of Energy Economics at Vienna University of Technology in Austria. He teaches Energy Economics, Regulation and Competition in Energy markets, and Energy Modelling.His current research focus is on (i) evaluation and modelling of dissemination strategies for renewables; (ii) modelling paths towards sustainable energy systems; (iii) liberalisation vs regulation of energy markets; (iv) energy policy strategies. He works in these fields since more than 20 years and has published more than 60 papers in reviewed international journals. Moreover, he has coordinated and coordinates projects for Austrian institutions as well as the European Commission and the International Energy Agency.
Sa 16:00 - 18:00

Feelin’ good in der Klimakrise?

Ira Mollay (Die Mutmacherei)

Wie können wir junge Menschen einen positiven Ausblick auf die Zukunft bewahren? Wie können wir unsere inneren Ressourcen nachhaltig bewirtschaften? Welche persönlichen und sozialen Ressourcen stehen uns zur VerfĂŒgung, um auch in schwierigen Zeiten hoffnungsvoll zu bleiben? 

Der Workshop gibt Einblick und praktische Tipps, wie wir neueste Forschungsergebnisse aus Gehirnforschung, Neuropsychologie und positiver Psychologie als „VerstĂ€rker" fĂŒr die Arbeit an der großen Transformation (Umwelt, Wirtschaft, Gesellschaft) nĂŒtzen können.

Ira Mollay ist GrĂŒnderin der Mutmacherei, Chief Mutmaching Officer. Studium der Handelswissenschaften inkl. Doktorat, Jobs von Bank bis Unternehmensberatung, von FH-Lektorin bis Buchautorin, von Coaching bis zum Mutmachen. In ihrer Arbeit konzentriert sich Ira Mollay darauf, positive Zukunftsbilder zu entwickeln, weiter zu geben und zu stĂ€rken.
Sa 16:00 - 18:00

Kein Essen im Tank: Aktiv werden gegen Landraub

Brigitte Reisenberger (FIAN)

Was haben Klima, Menschenrechte, ErnĂ€hrung und Landwirtschaft miteinander zu tun? Welche Rolle spielen europĂ€ische Firmen und Politiken im globalen Landraub? Nach einem kurzen Impuls von FIAN Österreich und einem Filmausschnitt besprechen wir gemeinsam darĂŒber, wie sich sich BĂ€uerinnen und Bauern in Sierra Leone gegen ein europĂ€isches Agrartreibstoffprojekt zur Wehr setzen. Wir brainstormen gemeinsam wie wir sie in ihrem Einsatz fĂŒr ihr Menschenrecht auf Nahrung unterstĂŒtzen können.

Brigitte Reisenberger ist Ko-GeschĂ€ftsleiterin bei FIAN Österreich, der internationalen Menschenrechtsorganisation fĂŒr das Recht auf Nahrung. Sie beschĂ€ftigt sich mit dem Recht auf Nahrung, kleinbĂ€uerlichen Rechten, Fallarbeit und dem Zugang zu natĂŒrlichen Ressourcen.
Sa 16:00 - 18:00

Kein Klimaschutz ohne MobilitÀtswende - Radikale VerÀnderungen im Verkehrssystem sind notwendig!

Ulla Rasmussen (VCÖ - MobilitĂ€t mit Zukunft), Harald Frey (TU Wien)

Der Verkehr bleibt Sorgenkind beim Klimaschutz – auch im Jahr 2018 sind die Treibhausgasemissionen des Verkehrs gestiegen. Wie viel Energie braucht der Straßenverkehr, die Bahn und der Flugverkehr?  Welche Klimaschutzziele gibt es im Verkehr und sind wir auf den Weg diese zu erreichen? Wird nicht alles gut, weil die Fahrzeuge nicht laufend effizienter werden? Warum mĂŒssen StĂ€dte eine Vorreiterrolle einnehmen? Wie schauen konkrete Projekte fĂŒr eine MobilitĂ€tswende aus?

Ulla Rasmussen leitet den Bereich Klima und Energie beim VCÖ-MobilitĂ€t mit Zukunft. Der VCÖ ist eine auf MobilitĂ€t und Transport spezialisierte, gemeinwohlorientierte Organisation. Ziel des VCÖ ist ein ökologisch vertrĂ€gliches, ökonomisch effizientes und sozial gerechtes Verkehrssystem.///Harald Frey ist Verkehrswissenschafter an der TU Wien. Er studierte Bauingenieurwesen an der Technischen UniversitĂ€t Wien und spezialisierte sich im Bereich Verkehrs- und Infrastrukturplanung. Er arbeitet seit 2006 am Institut fĂŒr Verkehrsplanung und Verkehrstechnik an der TU Wien. Sein TĂ€tigkeitsfeld umfasst u.a. Projektleitung, gutachterliche Stellungnahmen sowie die verkehrsplanerische und verkehrspolitische Beratung von Gemeinden und PolitikerInnen. Seit 2011 ist er Leiter des Arbeitskreises "e-mobility" und stellvertretender Leiter des Arbeitskreises "VerkehrstrĂ€ger" der Österreichischen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft (ÖVG) sowie Mitglied verschiedener ExpertInnenkommissionen. Er ist Autor des Buches "KrebsgeschwĂŒr Konzern", erschienen im Peter Lang Verlag.
Sa 16:00 - 18:00

Klimabildung: Begeistern.Motivieren. Empowern

Miriam Bahn (Global 2000)

Wie können Inhalte rund um die Themen Klimaschutz und Klimagerechtigkeit kommuniziert werden? Welche Methoden eignen sich zur Vermittlung dieser Themen? Und wie kann ich selbst Workshops gestalten und Menschen fĂŒr den Klimaschutz begeistern?

Seit knapp 10 Jahren bietet GLOBAL 2000 Umweltworkshops an Schulen an. Die gesammelten Erfahrungen sind vielfĂ€ltig und diese wollen wir mit euch teilen. Gemeinsam erforschen wir was gute Bildungsarbeit ausmacht und welche Elemente zu einem gelungenen Workshop-Ablauf beitragen. Der Prozess wird durch Impulse aus der Umweltpsychologie, der Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung und der Popular Education unterstĂŒtzt.

Miriam Bahn - Umweltbildung und Aktivenkoordination GLOBAL 2000. "Als ausgebildete UmweltpĂ€dagogin ist mir nachhaltige Bildung ein Herzensanliegen. Bildung ist ein lebenslanger Prozess und deshalb freue ich mich stets ĂŒber neue Abenteuer und Herausforderungen. Neben meiner Leidenschaft fĂŒr das Entfachen von 'Bildungsfeuern' interessiere ich mich fĂŒr Theater, Tanz und alle schönen Dinge im Leben."
Sa 16:00 - 18:00

Klimakommunikation: Richtig erzÀhlen und Falschaussagen widerlegen

Miriam Schönbrunn, Pauline Trepczyk (Klima- und Energiefonds)

Falschaussagen, Ringen um Likes und steigender Hass sind in den
sozialen Medien leider Alltag. Auch die auf Wissenschaft basierende
Klimakrise ist davon betroffen. Wir zeigen dir, welche Tricks Hater
verwenden, wo du die besten Quellen findest und wie Klimaschutz
idealerweise kommuniziert wird. In Gruppen tritt ihr in einem Quiz
gegeneinander an: Die GewinnerInnen bekommen (nachhaltige) Preise!

Miriam Schönbrunn studiert Umwelt- und Bioressourcenmanagement an der BOKU in Wien und arbeitet im Klima- und Energiefonds als Support im Programm Management. In ihrer verbleibenden Zeit engagiert sie sich als Co-Founder und Vorstandsmitglied der Jugend NGO CliMates, wo sie mit einem tollen Team an Projekten fĂŒr eine lebenswerte Zukunft arbeitet. In ihren Augen ist es höchste Zeit fĂŒr mehr Idealismus in unserer Gesellschaft!///Pauline Trepczyk arbeitet im Klima- und Energiefonds als Support in der Öffentlichkeitsarbeit. Sie beschĂ€ftigt sich in der Arbeit, im Master-Studium an der BOKU und im freiwilligen Engagement mit Klimakrise und Kommunikation. Sie ist co-Founder von CliMates Austria und derzeit im Vorstand. Außerdem ist sie zustĂ€ndig fĂŒr die das UNFCCC-Jugenddelegierten-Programm, klimareporter.in sowie Public Relations.
Sa 16:00 - 18:00

Klimakrise Argumentieren – Handwerkszeug fĂŒr Zukunftsdebatten

Barbara Neuwirth & Alexandra Mayerweg (Debattierklub Wien)

Aufstieg grĂŒner Parteien in ganz Europa, weltweit multilaterale Klimaschutzabkommen und Greta Thunberg bei den Vereinten Nationen – das Thema Umwelt hĂ€lt Einzug im politischen Mainstream. Doch wer sich stark fĂŒr seine Überzeugungen macht, kommt um den ein oder anderen Meinungsclash nicht herum.  Wir zeigen euch wie man damit am besten umgeht, welche Tricks es gibt, das GegenĂŒber zu ĂŒberzeugen, und wie ihr euch fĂŒr die nĂ€chste Klimadebatte am besten wappnen könnt. Im ersten Teil des Workshops werden wir uns auf Argumentation fokussieren: gemeinsam Argumente sammeln, analysieren und verbessern. Im Anschluss werden wir in Teams Kurzdebatten veranstalten, wobei alle TeilnehmerInnen das Gelernte anwenden können.

Barbara Neuwirth studiert Jus, Alexandra Mayerweg Medizin und Chemie in Wien. Beide verbringen einen wesentlichen Teil ihrer Zeit mit Engagement fĂŒr den Debattierklub Wien: Sowohl im persönlichen, wöchentlichen Training als auch bei Workshops fĂŒr SchĂŒlerInnen und Studierende. Die beiden vertraten den DK Wien bereits auf zahlreichen deutschsprachigen und internationalen Turnieren, zuletzt auf den Europameisterschaften der UniversitĂ€tsdebattierklubs in Athen 2019.
Sa 16:00 - 18:00

Protest Badges - Upcycling gegen die Kllimakrise

Gudrun BĂŒsel (Recycling Kosmos)

Wie kann ich alten Textilien und Stoffresten noch einmal einen Sinn geben? Muss Aktionismus immer möglichst laut sein?  Diese Themen werden im Workshop durch KreativitĂ€t kombiniert. Aus alten Materielien werden Badges mit Aktionsstatements zur Klimakatastrophe. Nach einer kurzen EinfĂŒhrung in grundlegende Handarbeitsfertigkeiten, wird gemeinsam ĂŒber „craftivism“, die Klimaerhitzung und unsere Handlungsmöglichkeiten dazu reflektiert. WĂ€hrenddessen wird miteinander gewerkelt.

Gudrun BĂŒsel hat nach dem Modekolleg an der Herbststrasse in Wien Umwelt- und Bioressourcenment an der BOKU studiert und kombiniert beide Bereiche durch textile Upcycling-Workshops.
Sa 16:00 - 18:00

SPIEL: Fishbanks - Jeder fĂŒr sich und keiner fĂŒr alle!

Veronika Hebenstreit, Mike Rohling & Johannes Schmidt (Ökosoziales Studierendenforum (ÖSSFO))

tba

Sa 16:00 - 18:00

Tanz aus der Reihe – Kreative Methoden zum Empowerment von jungen Menschen

Melanie Salzl, Barbara Gsandtner (Forum Umweltbildung)

Klimawandel, das Aussterben von Arten, globale Ungerechtigkeiten 
 die Zukunft scheint oft voller Probleme ohne Lösungen zu sein. Manchmal fĂ€llt es schwer, ein positives Bild von einer „guten Zukunft fĂŒr alle“ zu bekommen und den Mut zu haben, sich dafĂŒr einzusetzen. In diesem Sinne braucht eine nachhaltige Entwicklung viele selbstbewusste Menschen, die unsere Welt mitgestalten wollen. Aber was hilft, um sich selber, anderen und der Welt mutig zu begegnen? Ziel dieses Workshops ist es, kreative Methoden kennenzulernen, die junge Menschen dabei unterstĂŒtzen, nicht nur ihre eigenen Potentiale zu entdecken und zu entfalten, sondern auch selbst und mit anderen Lösungen fĂŒr Probleme zu entwickeln.

Melanie Salzl ist Mitarbeiterin beim FORUM Umweltbildung. Davor absolvierte sie ein Bachelorstudium in UmweltpĂ€dagogik und ein Masterstudium in „Umwelt und Entwicklung“. Ihr Schwerpunkt liegt in der Erstellung verschiedener didaktischer Materialien und online Angebote sowie in der öffentlichen Kommunikation mit unterschiedlichen Zielgruppen.///Barbara Gsandtner ist im Rahmen ihres Freiwilligen Umweltjahres beim FORUM Umweltbildung tĂ€tig. Dorthin hat es sie aufgrund ihres pĂ€dagogischen Studiums und ihrer beruflichen Erfahrung als Volksschullehrerin verschlagen, um sich bei der methodischen Arbeit mit verschiedenen Altersgruppen sowie der Erstellung von didaktischem Material vermehrt einzubringen.
Sa 16:00 - 18:00

Visionsraum - Was wĂŒnsche ich mir fĂŒr meine Zukunft?

Maria Oberwinkler (Pioneers of Change)

In diesem Workshop gehen wir gemeinsam Fragen nach einer Zukunft nach, wie wir sie uns vorstellen. Welche Welt wĂŒnsche ich mir? Wie sieht meine schönere Welt aus? Und was braucht es, damit wir hinkommen? Um diese Fragen zu bantworten, gehen wir unterschiedliche Formate wie Selbstreflexion, Council und DyadenĂŒbung durch; und lernen dabei uns selbst sowie die Gruppe besser kennen.

Maria Oberwinkler ist bei der NGO Pioneers of Change tĂ€tig und hat dabei außerdem die Umsetzung des Jugendcamps „Make Earth Cool Again!“ geleitet. Sie studierte Sozial- und Humanökologie und Soziologie. Als offener und neugieriger Mensch, engagierte sie sich in den unterschiedlichsten Bereichen. Sie war in verschiedenen Umweltschutz- und Sozialprojekten tĂ€tig (Polen, England, Estland, Italien, Bulgarien, Mazedonien, Spanien und Österreich), leitete internationale Youthcamps zu Inklusion, Nachhaltigkeit, Non-formaler Bildung und begleitete 2015 eine syrische Familie. Maria ist selbst Absolventin des Pioneers of Change Jahrestrainings und entwickelte darin ein Bildungskonzept fĂŒr Jugendliche zum Klimawandel. Bewegung, KreativitĂ€t und SpiritualitĂ€t sind zentrale Themen in ihrem Leben und ihrer Arbeit.
Sa 16:00 - 18:00

Wie (rasch) wird Wien klimaneutral? Eine Analyse der Wiener Umweltanwaltschaft

Marion Jaros, Norbert Hörmayer

In der Wiener Smart City Strategie wurde das Ziel formuliert, die lokalen Treibhausgasemissionen pro Kopf gegenĂŒber dem Basisjahr 2005 bis 2030 um 50 Prozent und bis 2050 um 85 Prozent zu senken. Erreicht werden sollen diese Ziele im Wesentlichen durch eine Energiewende. Zugleich soll der gezielte Einsatz von mehr StadtgrĂŒn und kĂŒhlem Nass lokale Temperaturanstiege in der Stadt dĂ€mpfen.

Aber inwiefern ist die angepeilte Energiewende auch eine MobilitĂ€tswende? Und wieviel Wasser wird die Stadt in Zukunft zur VerfĂŒgung haben, wenn die bisherigen Modellrechnungen zur ErwĂ€rmung der Stadt und des Planeten stĂ€ndig von der RealitĂ€t ĂŒbertroffen werden?

Die Wiener Umweltanwaltschaft zeigt anhand aktueller Messdaten auf, wie viel rascher die Erderhitzung voranschreitet, als es von der Wissenschaft bisher modelliert wurde.

Und sie möchte mit den Anwesenden eine spannende und offene Diskussion darĂŒber fĂŒhren, was dies fĂŒr die Kommunikation mit der Wiener Bevölkerung und die kĂŒnftige Wiener Klimapolitik bedeuten könnte, sowie gemeinsam mit den TeilnehmerInnen kreative Ideen fĂŒr unkonventionelle LösungsansĂ€tze entwickeln.

Marion Jaros, Biotechnologin, seit 1998 in der Wiener Umweltanwaltschaft tĂ€tig und dort u.a. zustĂ€ndig fĂŒr Klimaschutz und Klimawandelanpassung. (Mitarbeit am Klimaschutzprogramm der Stadt Wien)///Norbert Hörmayer, Jurist und Stellvertreter der Wiener UmweltanwĂ€ltin, seit 2004 in der der Wiener Umweltanwaltschaft tĂ€tig.
Sa 16:00 - 18:00

Sonntag 10 Nov 2019

09:30 - 11:00 Nr.4 Parallel-Workshops (Sonntag)

Aktivismus effektiv eingesetzt

Micha Schwarzfurtner, Sophie Kofler, Clarissa Weninger (Greenpeace Team Wien)

Demo, Besetzung oder doch Podiumsdiskussion? Welche Arten von Aktivismus gibt es und welche davon passt am besten zu mir persönlich?Wie investiere ich meine Zeit am besten fĂŒr das Klima?
Diesen Fragen versuchen wir zusammen nachzugehen und Input und Ideen fĂŒr alle zu sammeln.

Micha Schwarzfurtner ist Gruppenkoordinator Greenpeace Team Wien und studiert Maschinenbau an der Technischen UniversitĂ€t Wien. Nebenbei ist er bei Greenpeace Freiwilligen-Gruppenkoordinator und Kletteraktivist. In seiner Freizeit will er Spaß haben, aber auch die Welt ein kleines StĂŒck besser machen./// Sophie Kofler ist Umwelt- und Bioressourcenstudentin und liebt die Gemeinschaft sowie den Zusammenhalt der BOKU. Sie ist beim Greenpeace Freiwilligenteam Wien und bei Extiction Rebellion aktiv. Umweltschutz liegt ihr sehr am Herzen und damit zusammenhĂ€ngend auch Strategien, um Menschen am besten auf das Artensterben und die Klimakrise aufmerksam zu machen.
So 09:30 - 11:00

Dear Minister, it‘s us! Advocacy and Position Paper with the Austrian Youth Delegates

Antoine Ferraris & Ines Birke (UN-Jugenddelegierten von CliMates Austria

Die Jugend von heute wird die Auswirkungen der Klimakrise morgen am
meisten zu spĂŒren bekommen: Wir verschaffen uns deshalb Gehör! Gemeinsam
erstellen wir Forderungen an die nationale und internationale
Klimapolitik. Das Ergebnis ĂŒberreichen wir der*dem zukĂŒnftigen
Nachhaltigkeitsminister*in und nehmen es mit zur Conference of Youth und
UN-Klimakonferenz in Chile. Was forderst du?

So 09:30 - 11:00

Die Agenda 2030: mit den nachhaltigen Entwicklungszielen das Klima wandeln

Susanne Paschke (SĂŒdwind)

Wir leben auf dem Planeten Erde, befriedigen unsere BedĂŒrfnisse und greifen durch unser Dasein und Ihren Lebensstil folglich in die Natur ein. Alle Menschen auf der Welt sind in unterschiedlichem Ausmaß an den Ursachen des Klimawandels beteiligt, aber auch ungleich von seinen Auswirkungen betroffen. Demnach handelt es sich hierbei um keine rĂ€umlich begrenzte Erscheinung, sondern um eine globale Herausforderung, die die Aufmerksamkeit der gesamten Menschheit fordert.
Der Schutz des Klimas ist fest in der Agenda 2030 der Vereinten Nationen verankert. Mit dem Ziel 13, „Maßnahmen zum Klimaschutz“ wird aufgerufen, umgehend Maßnahmen zur BekĂ€mpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen zu ergreifen. Das betrifft die großen Institutionen, die Politik, die Wirtschaft, aber auch jede/n Einzelne/n, um die Erde als diesen außergewöhnlichen Ort fĂŒr zukĂŒnftige Generationen zu erhalten. 
Im Workshop werden wir uns auf vielfÀltige, interaktive und auch kritische Weise mit den Nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs) auseinandersetzen und uns im Besonderen darauf konzentrieren, was es braucht, um der Klimakrise zu begegnen und welchen Beitrag jede/r Einzelne leisten kann.

Susanne Paschke, Bildungsreferentin bei SĂŒdwind Studium der Germanistik sowie Geographie und Wirtschaftskunde auf Lehramt an der UniversitĂ€t Wien. Seit Herbst 2011 bei SĂŒdwind als Bildungsreferentin und Projektleiterin zum Globalen Lernen tĂ€tig.
So 09:30 - 11:00

Entscheidet Demokratie ĂŒber das Klima? - Einblicke + Diskussion mit Sprecher innen der Parlamentsklubs

Eric Amelin (MĂŒllers Freunde/ Demokratie-landschaft), Sprecher*innen der Parlamentsklubs

Klimapolitik? Die macht nicht nur die österreichische Regierung, sondern auch der Nationalrat! Bei der LCOY Austria widmen wir daher eine Session ganz Parlament & Klima und haben dafĂŒr Vertreter*innen der Parlamentsklubs eingeladen. Wir wollen wissen: wer entscheidet ĂŒber die Zukunft der österreichischen Klimapolitik? Welche Visionen, Erfolge und Hindernisse gibt es? Der Klimanotstand wurde österreichweit ausgerufen - und was jetzt? Wie können wir uns als Zivilgesellschaft einbringen? Freue dich auf diese und viele weitere Fragen. Bis jetzt zugesagt haben: Moderation: Angelika Lauder. Vor der Diskussion gibt es einen ganz spannenden Input zu Parlamentspolitik, von Eric Amelin.

So 09:30 - 11:00

Facebook, Instagram & Co: Können wir damit das Klima retten?

Jennifer Bauderer, Bernhard Ottinger (Generation Earth)

Egal ob du ein Fan des von Facebook, Instagram & Co bist oder nicht, Tatsache ist, dass sie ein mĂ€chtiges Werkzeug sein können.  Aber stimmt es, dass wir nur motiviert sind auf „GefĂ€llt mir“ zu klicken und uns dann als Klimaaktivist*in sehen? Wie können wir das Internet und Social Media nutzen, um Aktionen und Aktivismus zu fördern?  Welche Instrumente gibt es und wie können wir damit Wandel in Politik und Gesellschaft vorantreiben? Anhand von Beispielen und Diskussionen werden wir untersuchen, wie man zu einem richtigen Changemaker wird.

Bei Generation Earth ist Jennifer Bauderer hauptsĂ€chlich fĂŒr das Kommunikationsmanagement zustĂ€ndig. Sie koordiniert die Website und die damit verknĂŒpfte Online-Community, versendet und gestaltet den Generation Earth-Newsletter, erstellt Texte und Designs fĂŒr Werbematerialien und unterstĂŒtzt die einzelnen Projektteams bei der Bewerbung ihrer Events und AktivitĂ€ten.
So 09:30 - 11:00

How do systems actually change – and what you can do about it

Angelika Schanda, (Bertalanffy Center for the Study of Systems Science), Okan McAllister (PRIME MOVERS)

The climate is changing but society is not – why? How can we change that?Systems change is a popular concept, but what does it actually mean? How can you actually understand and change systems? How can you play an even bigger role in changing systems, beyond the actions that you already take as an individual? In this open fireside chat, you will get applicable insights and advice on taking your next steps on that journey and discuss your most burning questions.

Angelika Schanda works as a Programme Manager at the Bertalanffy Center for the Study of Systems Science. She specializes in systemic social impact and effective cooperation. Her experience in the nonprofit and business sectors during 15 years convinced her that no single approach or actor can bring upon lasting change on their own. Therefore, Angelika’s key interests are to analyze problems from a systems perspective as well as to build systemic partnerships between diverse groups. Towards that end, her blog YoungModeler.net brings together young systems researchers and practitioners from all over the world.///Okan McAllister is the founder of the award winning social enterprise PRIME MOVERS as well as kindby, ONE DAY, Mission Liftoff among others. Driven by the inspiration of work that aims to solve complex societal challenges, he specialises in capacity building in various areas for future entrepreneurs and organisations. He is passionate about making people believe in their abilities to shape the world, where systems thinking plays a crucial role.
So 09:30 - 11:00

KamingesprÀch mit Regisseur Filip Antoni Malinowski (tba)

Filip Antoni Malinowski (Soleil Film, Guardians of the Earth)

Nach dem Screening seines Films "Guardians of the Earth" am Samstagabend wollen wir mehr wissen: wie sah es beim Filmen der weltbewegenden Pariser Klimakonferenz 2015 Behind-the-Scenes aus? Welche Begegenungen und GesprĂ€che sind dabei entstanden? Wie kann man mit Filmen das Klima ein klein wenig retten? Und viel mehr. In gemĂŒtlicher AtmosphĂ€re diskutieren wir mit dem Regisseur und du kannst dabei Antworten auf deine Fragen bekommen und in die Welt des Mediums Film eintauchen.

So 09:30 - 11:00

Klimakrise und Finanzen: Über Geld sollte man doch sprechen.

Georg GĂŒnsberg (Politikwissenschaftler & Berater)

Die Session wird sich mit der Rolle des Finanzmarkts und von privaten Veranlagungen in der Klimakrise beschĂ€ftigen. Nahezu jede und jeder ist in irgendeiner Weise finanziell veranlagt. Sei es ĂŒber das Konto, Sparbuch, die Versicherung oder auch gezielter Investments wie Fonds, Aktien und Anleihen. Das Problem: die meisten Menschen wissen gar nicht, was mit ihren Veranlagungen alles finanziert wird. HĂ€ufig sind darunter auch klimaschĂ€dliche AktivitĂ€ten. Die internationale Fossil Divestment Bewegung, die ein Abziehen von Veranlagungen aus fossiler Energie propagiert, ist  in den letzten Jahren immer grĂ¶ĂŸer geworden und ging ursprĂŒnglich von der Studierendenbewegung aus. Welche Strategien gibt es, um die FinanzflĂŒsse in die richtige Richtung zu lenken? Was ist von Nachhaltigen Veranlagungen zu halten? Wie schafft man mehr Bewusstsein und ĂŒbt Druck auf den Finanzsektor aus, aktiv zu werden?

Georg GĂŒnsberg ist Politikwissenschafter und klima- und energiepolitischer Berater in Wien sowie Autor fachlicher Publikationen wie etwa der seit 2014 erscheinenden Reihe "Faktencheck Energiewende". Als Mitautor der ersten Studien in Österreich zur „Carbon Bubble“ und Klimawandelrisiken im Finanzbereich sowie als Teil des internationalen Divest-Invest Netzwerks und von Forschungsprojekten zu Klimakrise und Finanzmarkt thematisiert er die Herausforderung und mögliche AnsĂ€tze um die FinanzflĂŒsse im Sinne des Pariser Klimaabkommens zukunftsfĂ€hig auszurichten. www.guensberg.at und https://www.divestinvest.org/about/
So 09:30 - 11:00

Klimaneutrales Österreich – Wie schaffen wir das?

Mathias Kirchner (BOKU)

Welche Maßnahmen sind notwendig, um unsere Gesellschaft und Wirtschaft zukunftsfĂ€hig zu gestalten? Wie kann Österreich seinen Beitrag zum Paris Abkommen einhalten? Nach einem kurzem Brainstorming zu möglichen Klimaschutzmaßnahmen, wird der wissenschaftliche Referenz-Nationaler Energie- und Klimaplan des CCCA vorgestellt. Anschließend liegt es an den WorkshopteilnehmerInnen, die darin enthaltenen Maßnahmen, basierend auf Ihren Wertvorstellungen auszuformulieren (z.B. welche Steuern fĂŒhrt man ein und wie hoch? was wird wann verboten?). Die vorgeschlagenen Ausformulierungen werden dann ad-hoc auf ihre Wirkung und Nebenwirkungen (z.B. soziale und ökologische Effekte) gemeinsam diskutiert.

Mathias Kirchner ist Senior Scientist am Zentrum fĂŒr Globalen Wandel und Nachhaltigkeit an der BOKU, wo der die Foresight Forschungsgruppe leitet. Thematischer Angelpunkt seiner ForschungsaktivitĂ€ten ist die nachhaltige Entwicklung (u.a. Klimawandel und Landnutzung, Energie, CO2-Steuerreformen, Digitalisierung, Klimaschutz) und er arbeitet leidenschaftlich gerne in interdisziplinĂ€ren Forschungsgruppen, die versuchen die großen Herausforderungen zu modellieren.
So 09:30 - 11:00

Warum es soziale Bewegungen braucht, um die Klimakrise zu lösen

Sebastian KĂŒhle (System Change not Climate Change!)

Die Klimakonferenzen haben viele AnsĂ€tze hervorgebracht, die lediglich von den Ursachen der Klimakrise ablenken und sogar zu noch grĂ¶ĂŸeren Ungerechtigkeiten und Ungleichheit fĂŒhren wie zB. die bestehenden Emissionshandelssysteme zur Reduktion von Treibhausgasen, durch die die sich Unternehmen und Konzerne von ihrer Verantwortung fĂŒr die Klimakrise und Naturzerstörung „freikaufen“ können. DemgegenĂŒber werden oft lokale Bevölkerungsgruppen ausgeschlossen, noch vorhanden natĂŒrliche Ressourcen regional zu nutzen und zu schĂŒtzen, um an einer gerechten und globalen Lösung mitzuwirken. In diesem Workshop wollen wir gemeinsam klĂ€ren, warum es den Prozess der heute stattfinden Klimaverhandlungen innerhalb der Klimarahmenkonvention zu kritisieren gilt. Wir wollen diskutieren, welche Ungerechtigkeiten durch das sogenannte "klimaneutrale Wirtschaften" hervorgerufen werden. Außerdem möchten wir diskutieren welche anderen HandlungsrĂ€ume es neben den Konferenzen gibt, die unter Miteinbezug der Zivilgesellschaft möglich sind: Wie sieht ein globaler Wandel hin zu einem guten Leben fĂŒr alle unter Einhaltung ökologischer Grenzen aus?

Sebastian beendet gerade sein PhD an der UniversitĂ€t fĂŒr Bodenkultur Wien. Die aktuelle TrĂ€gheit der österreichischen, der europĂ€ischen und internationalen Politik, entscheidende Maßnahmen durchzufĂŒhren, ist ein Grund warum er sich verstĂ€rkt in Grassroots-Bewegungen fĂŒr Klimagerechtigkeit wie System Change, not Climate Change! sowie der der europĂ€ischen Kampagne By 2020 We Rise Up engagiert.
So 09:30 - 11:00

Your perfect climate pitch: Communicating to inspire

Vanessa Lehner (Teach for Austria)

We are exposed to an ever-growing number of sensory impressions which has reduced our attention span for individual messages. Amidst this sensory overload, clear and efficient communication is key to successfully presenting your ideas on climate action. What three elements make up a perfect pitch and how can you capture your audience's interest? This hands-on workshop combines innovative strategies from the world of marketing and entrepreneurship to help you create your perfect elevator pitch.

Vanessa Lehner absolvierte ihr Bachelorstudium fĂŒr Humanwissenschaften an der Oxford University und spezialisierte sich anschließend im Bereich Public Affairs im Zuge eines Masters an der Princeton University. Nach Stationen in diversen internationalen öffentlichen Organisationen wie die WHO, UN und EuropĂ€ische Kommission ist sie 2017 nach Österreich zurĂŒckgekehrt und setzt sich fĂŒr Bildungsgerechtigkeit bei Teach for Austria ein.
So 09:30 - 11:00

YOUTH ACTION NOW: Beteiligungsprozesse & Engagement

Harald Rechberger (Verein fĂŒr Ökovernetzung)

Wir leben in Zeiten der VerĂ€nderung auf vielen Ebenen. Leider passiert es viel zu oft, dass bei Entscheidungen & Prozessen ĂŒber wichtige Zukunftsthemen die Stimme von Jugendlichen oder Betroffenen viel zu wenig beachtet oder ĂŒberhaupt miteinbezogen wird. Wie kann Beteiligung und Partizipation aussehen? Wie kann ich Jugendliche in Entscheidungsfindungsprozesse miteinbeziehen? Diese und mehr Fragen werden wir im Workshop dank vieler Methoden (die wir selber ausprobieren) hoffentlich beantworten können!

Harald Rechberger ist Lehrer im BRG Hamerling in Linz und Umwelt- und ErlebnispĂ€dagoge. Als Trainer arbeitete er in diversen außerschulischen Einrichtungen mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen und organisiert seit mehreren Jahren die Öko-Projektwerkstatt. Neben einem Workshop-Portfolio zu den Bereichen Berufsorientierung, Teambuilding, Menschenrechtsbildung und Politischer Bildung, gilt sein Interesse den Themen Umweltgeschichte, Globales Lernen, Partizipationsprozessen und den SDGs.
So 09:30 - 11:00

14:00 - 16:00 Open Space (Sonntag)

Dein Projekt - durch unsere LCOY

LCOY Austria Team

DIE Session, um das eigenene nachhaltige Projekt zu konkretisieren. Mit anderen darĂŒber zu reden, Feedback bekommen, vernetzen & Team aufbauen.

So 14:00 - 16:00

How to LCOY/Wie organisier ich eine LCOY

LCOY organizers

Find out from organizers of the LCOY Austria and present European LCOYs about the experience in organizing LCOYs. Lots of dreams & plans, total fails & best practices and event management hacks included. Just come chat with us, we don`t bite. (in English/German)

So 14:00 - 16:00

Junge Menschen im Klimaschutz - was können wir wie bewirken?

Kilian Ospberghaus, Julian Hirschmann, Jason Ullah (LCOY Deutschland)

Teil 1
Wir wollen (in Gruppen) unsere Tage anhand des 100-Punkte-Konzepts aus Klimasicht bewerten und gemeinsam Ideen erarbeiten, wo und wie wir konkret etwas daran verbessern können. Dabei soll vor allem Konsum und ErnĂ€hrung im Fokus stehen. Hierbei suchen wir VorschlĂ€ge fĂŒr uns als Individuen ebenso wie nötige Gesetzgebungs-Maßnahmen.
Teil 2 (neuer Einstieg möglich)
ZunĂ€chst werden wir den Film „Jede*r macht den Unterschied!” zeigen (ca. 25 Min) und einen kurzen Input zu bisherigen Möglichkeiten der Jugendpartizipation bei (internationalen) Klimaverhandlungen geben.
Wir möchten dann mit euch diskutieren: Weshalb wird unsere Stimme von Politiker*innen meist ignoriert? Wie können wir bestehenden Wege effektiver nutzen?
Dies auch ganz konkret anhand der Maßnahmen, die wir uns ĂŒberlegt haben – wie können wir unser Mitspracherecht durchsetzen?

So 14:00 - 16:00