Workshops

Dies ist das Workshop-Programm der LCOY Austria 2020. Weiter unten kannst du die Workshops einsehen. Die Workshopbeschreibungen erscheinen durch das Klicken auf die Sessions.

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Samstag 7 Nov 2020

10:15 - 12:45 Parallel Workshops Nr.1

5 Jahre Pariser Klimaübereinkommen: Wie können wir uns an die Auswirkungen der Klimakrise anpassen?

Helmut Hojesky

Neben Klimaschutz („mitigation“) ist die Klimawandel-Anpassung („adaptation“) die 2. Säule der Klimapolitik. Das Pariser Klimaübereinkommen hat die Gleichwertigkeit beider Ansätze unterstrichen. Auf Basis der anpassungsrelevanten Bestimmungen des Pariser Übereinkommens und der relevanten nationalen und EU-Dokumente sollen gemeinsam Lösungsansätze für ein klimaresilientes Österreich erarbeitet werden.

Sa 10:15 - 12:45

Ask Your Climate Lawyer Anything

Michaela Krömer

Ihr stellt die Fragen, eine Expertin antwortet. Du die Möglichkeit Mag.a Michaela Krömer LL.M (Havard) in diesem Workshop alle rechtlichen Fragen zu stellen, die dich schon immer interessiert haben. Im Vorhinein wirst du die Möglichkeit haben Fragen zu stellen, damit unsere Expertin deine Fragen ganz genau beantworten kann.

Wahrscheinlich ist der Workshop kürzer als 2,5 Stunden.

Sa 10:15 - 12:45

COP in my City

CliMates

Beim Workshop „COP in my City“ simulieren wir eine Klimakonferenz. Die Teilnehmer*innen schlüpfen in die Rollen der Politiker*innen und erfahren, wie eine internationale Verhandlung über mögliche Maßnahmen zur Klimakrise ablaufen könnte.

Die beschlossenen Daten werden im Zuge der Verhandlung in ein Online-Computerprogramm eingetragen, welches die globale Temperaturerhöhung berechnet. Das gemeinsame Ziel bleibt die Begrenzung der Erderhitzung auf unter 1,5°C.

Im Anschluss an die Diskussion werden die jeweiligen Verhandlungsrollen wieder abgelegt, um das gerade Erlebte und Erreichte zu besprechen und den Prozess zu reflektieren. Der Fokus liegt auf der Bestärkung der Stimmen der jungen Generation um ihnen Raum zur Diskussion zu bieten.

Organisiert von CliM'School, ein Projekt von CliMates Austria.

Sa 10:15 - 12:45

Das Jetzt ändern um die Sicht aus dem Morgen zu verbessern

Tina Auer & Tim Boykett

Time’s Up erlaubt sich niederschwellig und spielerisch den Blick der Teilnehmer*innen  zu verkehren. Anstelle der Perspektive aus dem Jetzt in das Morgen, wollen wir den Blick aus einer bevorzugten Zukunft in ein Heute wagen.

Welche Träume werden geträumt worden sein, welche Visionen verfolgt worden sein und welche Lösungsvorschläge zum Tragen gekommen sein? In einer möglichen Welt in dreissig Jahren, die ein umwelt- und klimaverbessertes als auch ein sozial gerechtes Leben für alle erlaubt wird haben.

Basis wird eine von Time’s Up exemplarisch im Jahr 2047 verortete Stadt am Ozean namens Turnton (http://timesup.org/TurntonBasics) sein. Verwirklicht als immersive Umgebung in der sich mögliche Zukünfte im erfahrbaren Raum erleben lassen. 

Bio: Time's Up bewegt sich seit der Gründung im Jahre 1996 an der Schnittstelle zwischen Kunst, Technologie, Wissenschaft und Unterhaltung. Als Labor zur Schaffung experimenteller Situationen modelliert die im Linzer Hafen verankerte Künstler*innengruppe dem Alltag entlehnte Wirklichkeiten im Verbund mit möglichen Zukunftsszenarien zu haptisch erlebbaren Erzählungen, die in Form transmedialer Installationen das Publikum zum aktiven Erforschen einlade

Time's Up wird unterstützt durch das BMKOES (https://www.bmkoes.gv.at/), Linz Kultur http://www.linz.at/kultur/, Land OÖ http://www.ooe.gv.at/cps/rde/xchg/ooe/hs.xsl/562_DEU_HTML.htm und die Linz AG http://linzag.at/

Curiouser and Curiouser, cried Alice: Rebuilding Janus from Cassandra and Pollyanna (CCA) ist ein kunstbasiertes Forschungsprojekt des Design Investigations (ID2) https://www.dieangewandte.at/jart/prj3/angewandte-2016/main.jart an der Universität für angewandte Kunst Wien, http://www.dieangewandte.at/ und Time's Up. CCA wird vom Programm zur Entwicklung und Erschließung der Künste (PEEK) des Austrian Science Fund (FWF) https://www.fwf.ac.at/: AR561 unterstützt.

Der Workshop ist auf 20 Teilnehmer*innen begrenzt.

Sa 10:15 - 12:45

Das Klima Puzzle

Katharina Haas

3 Stunden Workshop - 10:15 - 13:15

Das Klima Puzzle (the Climate Collage) ist ein wissenschaftsbasierter, kollaborativer und kreativer Workshop, der auf spielerische Weise Bewusstsein und Verständnis in Sachen Klimawandel schafft. 

> Besser verstehen um richtig zu handeln. Basierend auf den IPCC-Berichten, macht der Workshop wissenschaftliche Informationen auf eine pädagogisch wertvolle Weise leichter zugänglich.

> Entdecken oder vertiefen. Der Workshop ist so aufbereitet, dass Neulinge genauso wie

Klima-ExpertInnen etwas mitnehmen und beitragen können.

> Gemeinsam nachdenken und diskutieren. Schwarmintelligenz ist der Schlüssel, um die 42

Spielkarten in ihre Reihenfolge zu bringen. Ein Puzzle entsteht - denn alles hängt zusammen!

Sa 10:15 - 12:45

Der österreichische Wald im Klimawandel

Robert Jandl

Wertschöpfungskette Holz: Der Wald speichert Kohlenstoff, langlebige Holzprodukte speichern Kohlenstoff. Sollen wir den Wald unter Naturschutz stellen oder sollen wir den Wald mehr oder weniger intensiv nutzen?

Kohlenstoffspeicher Wald: Verweildauer des Kohlenstoffes in der Biomasse bzw. im Waldboden; Risiko der Kohlenstoff-Speicherung im Boden

Sa 10:15 - 12:45

Die Verbindungen der Plastikindustrie zur Erdöl- und Erdgasindustrie- sowie ein Ausblick darauf, wie eine Welt ohne Plastik aussehen könnte

Lena Steger

Was hat eigentlich die globale Klimakrise und die Plastikindustrie miteinander zu tun? Und welche Auswirkungen hat die Produktion von Plastik auf das Klima? In diesem Workshop werden die eng verstrickten Zusammenhänge der Erdöl- und Erdgasindustrie mit der Plastikindustrie beleuchtet und mögliche Entwicklungen für die Zukunft erklärt. Wir wissen alle für eine klimafreundliche Zukunft müssen die fossilen Rohstoffe unter allen Umständen unter der Erde bleiben. Daher soll dieser Workshop Lösungen aufzeigen und Fragen beantworten, wie eine Zukunft mit weniger Plastik aussehen könnte.

Sa 10:15 - 12:45

Die wissenschaftlichen Hintergründe der Klimakrise und der aktuelle Stand der Klimaforschung

Helga Kromp-Kolb

Der Workshop wird flexibel gestaltet, abhängig vomWissensstand und den Interessen der Teilnehmer*innen. Jedenfalls geht es um Verständnis des Klimawandels, der Klimakrise und der drohenden Klimakatastrophe und die Einbettung des Themas in die Nachhaltigen Entwicklungsziele. Mit Inputs, Fragen und Antworten, Break-out Runden wird versucht, trotz virtuellem Format möglichst interaktiv zu bleiben.

Sa 10:15 - 12:45

Food for the future - Klima/Umwelt und Ernährung

Kurt Schmidinger

Der IPCC-Bericht vom August 2019 hat es endlich mal von "oberster Stelle" klar auf den Punkt gebracht: Wir müssen Fleisch reduzieren, um die Klimakrise begrenzen zu können. Aber es gibt auch viele weitere Studien, und der Konsum von 75 Milliarden Nutztieren pro Jahr weltweit hat abseits vom Klimawandel auch noch andere massive Auswirkungen. Welche das sind, und was die Alternativen sein können, darum geht's in diesem Workshop. Werden wir Fleisch aus Zellen züchten, oder pflanzliche Alternativen schaffen, wie realistisch ist eine Ernährung als "Jäger und Sammler", oder ist die Zukunft vegan?  Und ist die Tatsache, dass der Workshop online ist, vielleicht auch eine Folge des Fleischkonsums? Hätten wir COVID-19 auch in einer veganen Welt?

Sa 10:15 - 12:45

Get Ideas

Julius Holländer

Eine Projektidee gemeinsam zu realisieren scheint schwerer als es tatsächlich ist. Die Jugend-Umwelt-Plattform JUMP zeigt dir Möglichkeiten, wie du in der Gruppe Anknüpfungspunkte findest und gedankliche Barrieren überwindest, um aus einer Idee eine Tat oder auch Aktion werden zu lassen. Gemeinsam probieren wir verschiedene Methoden aus und skizzieren erste Ideen, die du dir dann mit nach Hause nehmen kannst.

Sa 10:15 - 12:45

Make Framing great again! - Understanding the modern Media System

Miriam Schönbrunn

Welche Rolle spielen Wissenschaft und Medien in der Politik? In diesem Workshop lernst du deinen Algorithmus zu überlisten und Medien richtig zu deuten und interpretieren. Außerdem sprechen wir darüber wie wichtig Sprache in unserem Leben ist und welche realpolitischen Auswirkungen diese haben kann. Gemeinsam erarbeiten wir, wie man Sprache gezielt einsetzen kann, um positive Bilder einer nachhaltigen Zukunft in den Köpfen der Menschen zu malen.

Sa 10:15 - 12:45

13:30 - 16:00 Parallel Workshops Nr.2

#untrashourworld – die Zero Waste & DIY Basics

Olivia Padalewski

Wir produzieren unfassbar viel Müll & Plastik. Doch wie viel und was passiert am Ende des Tages damit? Du möchtest lernen, was du dagegen tun kannst? Wie lebt man „Zero Waste“ und welche umweltfreundlichen Alternativen gibt es? All dem werden wir in diesem Online-Workshop auf den Grund gehen. Es erwarten dich spannende Aufgaben und viele Zero Waste Tipps & Tricks. Außerdem werden wir gemeinsam 2 nachhaltige & plastikfreie DIYs herstellen: ein erfrischendes Körperpeeling und einen pflegenden Lippenbalsam für die kalte Jahreszeit.

Für den #untrashourworld – die Zero Waste & DIY Basics Workshop benötigst du nur ein paar wenige Zutaten, damit du ganz einfach von zuhause mitmachen kannst:

Für das Lippenbalsam: Bio Kokosöl, Bio Sheabutter, Bio Bienenwachs oder veganes Candelillawachs, optional: ätherisches Öl (bio & 100% naturrein, z.B. Orange oder Lavendel)
Für das Körperpeeling: Zucker oder feines Salz, bio & kaltgepresstes Pflanzenöl (z.B. Olivenöl, Kokosöl, Mandelöl), optional: ätherisches Öl (bio & 100% naturrein, z.B. Orange, Lavendel oder Zitrone), Zitronensaft

Sa 13:30 - 16:00

Blicken wir gemeinsam in eine klimafitte Zukunft

Patrick Scherhaufer & Katharina Toth

Der Workshop basiert auf den Ergebnissen des Projekts „Tales of Tomorrow“, in dem junge und politisch engagierte Entscheidungstragende eine klimafitte Vision für Österreich 2035 ausgearbeitet haben. Aufbauend darauf wollen wir gemeinsam mit den Teilnehmer*innen folgende Fragen diskutieren und beantworten: Was sind die Chancen und Barrieren einer gemeinsamen Vision? Welche Methoden brauchen wir, um diese zu erreichen? Welche Rolle nehmen positive Geschichten in unseren Köpfen und Herzen ein? Denn die Zukunft bleibt umstritten, solange wir uns keine Gedanken darüber machen.

Sa 13:30 - 16:00

Die Macht der Sprache: Klimawandel oder Klimakrise?

Monika Kobzina

Interaktiver Workshop mit Monika Kobzina, KobzinaConsulting & Universität für Bodenkultur

In diesem interaktiven Workshop erfährst Du, wie Sprache unser Denken und Handeln beeinflusst und wie wir das in der Klimakommunikation nützen können.

Die Worte, mit denen wir die Dinge in unserer Umgebung beschreiben, sind ganz entscheidend. So macht es auch einen Unterschied, ob wir vom „Klimawandel“ oder von der „Klimakrise“ sprechen….Mit Worten steuern wir unsere Deutung der Welt und entscheiden, was wir „wirklich sehen“. Sogar unsere Erinnerung kann durch Worte gezielt beeinflusst werden. Es gibt jede Menge Methoden, wie unsere Wahrnehmung der Welt tagtäglich durch Worte beeinflusst werden. Sei es in politischen Debatten, in der Werbung oder in den Medien.  Jene Strategien und Techniken, die besonders gerne angewendet werden, lernst Du in diesem Workshop kennen und kritisch hinterfragen.

Aus dem Inhalt:

o   Die Macht der Worte

o   Politisches Framing an Beispielen erklärt

o   Klimakommunikation: Übers Klima reden – aber wie?!

Der Workshop wird voraussichtlich 1,5 bis 2 Stunden dauern.

Sa 13:30 - 16:00

Ernährungssouveränität in Österreich und global

Franziskus Forster

Das Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmer*innen über "Ernährungssouveränität" zu informieren und ihnen Alternativen zum Einkauf im Supermarkt aufzuzeigen. Wir besprechen, wie Ernährungssouveränität die Biodiversität, Ernährungssicherheit und faire Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft fördert und schauen uns faire und lokal organisierte Alternativen zur kapitalistischen Produktionsweise von Nahrungsmitteln an. Außerdem sprechen wir über die aktuellen politischen Entwicklungen und die kürzliche Abstimmung im EU-Parlament zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik und was das für das Klima und die kleinbäuerliche Landwirtschaft bedeutet.

Der Workshop wird interaktiv gestaltet, mit Raum für Fragen und Diskussionen.

Sa 13:30 - 16:00

EU Calculator – Wie würdest Du die Pariser Klimaziele erreichen?

Hannes Warmuth

Als Voraussetzung für eine klimaneutrale Zukunft müssen Wege (Handlungsoptionen und Maßnahmen) zur Erreichung der Ziele aufgezeigt und die politischen, sozio-ökonomischen, ökologischen und klimatischen Rahmenbedingungen bzw. Abhängigkeiten und Wechselwirkungen umfassend beurteilt werden. Wie der European Calculator bei der demokratischen Entscheidungsfindung unterstützt, ist Gegenstand des interaktiven Workshops. Ausgehend der Diskussion eines „fairen“ CO2-Budgets, werden unter Verwendung des Online-Rechners Fragen im Zusammenhang mit der Energieabhängigkeit, der Versorgungssicherheit, derzeitiger Lebensstile, technischen und sozialen Innovationen oder dem Wirtschaftswachstum behandelt. Individuell veränderbare Parameter ermöglichen es dem/der AnwenderIn auf intuitive Art, Klimaziele und die damit verbundenen Auswirkungen auf das heutige Energiesystem zu verstehen bzw. das Bewusstsein für Lösungen und Maßnahmen zu schaffen.

Sa 13:30 - 16:00

Feelin’ good in der (Klima)krise?

Ira Mollay

Wie können sich junge Menschen einen positiven Ausblick auf die Zukunft bewahren? Wie können wir unsere inneren Ressourcen nachhaltig bewirtschaften? Welche persönlichen und sozialen Ressourcen stehen uns zur Verfügung, um auch in schwierigen Zeiten hoffnungsvoll zu bleiben? 

Der Workshop gibt Einblick und praktische Tipps, wie wir neueste Forschungsergebnisse aus Gehirnforschung, Neuropsychologie und positiver Psychologie als „Verstärker" für die Arbeit an der großen Transformation (Umwelt, Wirtschaft, Gesellschaft) nützen können.

Sa 13:30 - 16:00

Klima - Wachstum - Arbeit - Lebensqualität! (Wie) geht das zusammen?

Fritz Hinterberger, Ruth Fartacek, Maximilian Muhr

„Klimaneutralität“ bedeutet, die Emissionen in wenigen Jahren auf „netto null“ zu bringen. Und der Klimawandel ist nur ein Symptom für das Überschreiten planetarer Grenzen, das gerade statt findet. Aber was bedeutet das für die Wirtschaft? Und für die Arbeitslosigkeit? Und unser Leben? Vor allem aber: was braucht es diesbezüglich von der Politik?
Gerade jetzt in der größten Wirtschaftskrise seit Menschengedenken sind diese Fragen von besonderer Bedeutung. Droht die Klimapolitik darin unter zu gehen. In einem großen Verbundprojekt beschäftigen wir uns unter der Mitwirkung einiger anderer Universitäten an der Universität für Angewandte Kunst genau mit diesen Fragen.

„Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“ lautet das Ziel Nummer acht der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs), die die Vereinten Nationen vor 5 Jahren beschlossen haben.

Wir stellen in diesem Workshop 5 Politik-Optionen vor, die geeignet sind, wirtschaftliche Prosperität, Arbeit und Lebensqualität auf hohem Niveau - vor allem aber in einer neuen Qualität - wieder herzustellen und zu sichern. Dazu gehören:

- Investitionen in eine nachhaltige, nicht vom Wirtschaftswachstum abhängige Zukunft
- Die Umverteilung von Arbeit, nicht nur der Erwerbsarbeit, auf alle Menschen in der Gesellschaft
- Eine effizientere Nutzung aller natürlicher Ressourcen
- Eine Re-Regionalisierung der Lebensmittelproduktion
- Ein umfassendes Monitoring des Fortschritts nicht nur der Wirtschaft

Nur wenn all diese Optionen ab jetzt konsequent verfolgt werden, ist ein Umbau der Wirtschaft, der Arbeit und Lebensqualität langfristig sichert, möglich.

Die gute Nachricht aber ist: ein solcher Umbau, der uns vor den schlimmsten Auswirkungen eines Überschreitens planetarer Grenzen bezahlt, ist möglich. Wir müssen nur schnell und beherzt reagieren.Als Diskussionspartner*innen und Workshop-Co-Hosts werden zwei Mitglieder von KAUZ (Werkstatt für Klima, Arbeit und Zukunft) dabei sein. Sie haben 2019 in einem kollektiven Schreibprozess im Rahmen der „Schreibwerkstatt imperiale Lebensweise“ gemeinsam mit Prof. Ulrich Brand (Uni Wien) die Broschüre „Von A wie Arbeit bis Z wie Zukunft: Arbeiten und Wirtschaften in der Klimakrise“ erarbeitet. Die Broschüre beleuchtet die Arbeitswelt und Wirtschaftsweise auf eindringliche Art: Das Konzept der imperialen Lebensweise hilft dabei, zu verstehen, warum sich sowohl soziale Ungleichheit als auch Umweltkrise weiter zuspitzen, obwohl es kaum an Wissen darüber fehlt. Wer im Vorfeld einen Blick darauf werfen möchte, kann die Broschüre kostenlos als pdf downloaden:

https://kollektiv-periskop.org/projekte/von-a-wie-arbeit-bis-z-wie-zukunft/

Sa 13:30 - 16:00

Klimawandel in den Medien

Thomas Karabaczek

Das Ziel dieses Workshops ist es, euch Ideen zu geben, wie ihr Medien erreichen könnt. Wir werden uns ein Beispiel ansehen um zu zeigen, welche Teile einer komplexen Informationen in (welchen) Medien reflektiert werden, and werden versuchen, verschiedene Gründe und Möglichkeiten, mehr/unterschiedliche Berichterstattung zu induzieren. Wir werden versuchen, einen guten Titel für eine Presseaussendung zu entwickeln und diesen besprechen, genauso wie Beispiele von guten und weniger guten Informationen für Medien näher betrachten. Ganz nach euren Wünschen wird es mehr Raum für Diskussionen oder praktische Beispiele geben.

Sa 13:30 - 16:00

Lösungen des Klimawandels - ClimateScience

Eric Steinberger

Beim Googlen von “was sind Lösungen des Klimawandels?” waren unsere Gründer nicht zufrieden mit den vielen ungenauen, zu stark vereinfachten und oftmals widersprüchlichen Ergebnissen. ClimateScience möchte echte, langfristige Lösungen für den Klimawandel umsetzbar machen. Wir hoffen dass unsere Art, Lösungen anzugehen Menschen dazu motiviert, zu sauberer Energie, nachhaltiger Landwirtschaft und anderen globalen Nachhaltigkeitsfragen beizutragen - jenseits der Wiederverwendung ihrer Plastiktaschen. 

In diesem Workshop geht es um Lösungen des Klimawandels und die unterschiedlichen Möglichkeiten, die jeder hat, um dazu beizutragen.

Sa 13:30 - 16:00

Selbstorientierung in der Klimakrise

Helen Britt & Thomas Schafranek

Was gibt uns Sicherheit in unsicheren Zeiten? Wie können wir uns ausrichten und Orientierung finden in der Komplexität unserer Krise? Der Workshop “Selbstorientierung in der Klimakrise” will Raum schaffen um uns individuell und als einander stärkende Gruppe diesen Fragen zu widmen. Wir werden uns damit auseinandersetzen, welche Gefühle die Krise und Zerstörung in uns auslösen und versuchen, gemeinsam Orientierung und ermutigende Visionen für die Zukunft zu finden.

Sa 13:30 - 16:00

Sonntag 8 Nov 2020

09:45 - 12:15 Parallel Workshops Nr.3

Beteiligung & Engagement: Partizipation NEU gestalten

David Steinwender & Harald Rechberger

Wie kann Beteiligung und Partizipation aussehen? Wie können junge Menschen gefördert in Entscheidungs- und Gestaltungsprozesse eingebunden werden? Mit einem Schwerpunkt auf die regionale und interkommunale Ebene – abgeleitet von der Idee der Transition Towns und DorfUni – werden wir diese und mehr Fragen im Workshop dank vieler Methoden hoffentlich beantworten können!

So 09:45 - 12:15

COP in my City

CliMates

Beim Workshop „COP in my City“ simulieren wir eine Klimakonferenz. Die Teilnehmer*innen schlüpfen in die Rollen der Politiker*innen und erfahren, wie eine internationale Verhandlung über mögliche Maßnahmen zur Klimakrise ablaufen könnte.

Die beschlossenen Daten werden im Zuge der Verhandlung in ein Online-Computerprogramm eingetragen, welches die globale Temperaturerhöhung berechnet. Das gemeinsame Ziel bleibt die Begrenzung der Erderhitzung auf unter 1,5°C.

Im Anschluss an die Diskussion werden die jeweiligen Verhandlungsrollen wieder abgelegt, um das gerade Erlebte und Erreichte zu besprechen und den Prozess zu reflektieren. Der Fokus liegt auf der Bestärkung der Stimmen der jungen Generation um ihnen Raum zur Diskussion zu bieten.

So 09:45 - 12:15

Energy systems modelling and integrated assessment to understand climate mitigation pathways

Daniel Huppmann

Quantitative, model-based scenarios are an important tool to investigate and compare different options to mitigate anthropogenic climate change. These pathways played an important part in the assessment for the IPCC’s "Special Report on Global Warming of 1.5°C“ (SR15) published two years ago. In this workshop, we will discuss the underlying principles of the integrated-assessment models used to compute these pathways, and how they informed well-publicized headline statements of the SR15 like „reducing emissions by half until 2030“. We will also analyze the options to mitigate climate change in the larger context of the UN Sustainable Development Goals (SDGs) to understand synergies and trade-offs between competing societal priorities and objectives.

We will also discuss the challenge of how to communicate key findings from scientific literature to a wider (non-expert) audience and how to make accessible the quantitative results and many implicit assumptions „baked into" the models.

The discussion in the workshop will be in German and/or English depending on the preference of the participants, but all workshop material (powerpoint slides, handouts) will be in English.

So 09:45 - 12:15

Erfahrungen von PhD Studiernden im Bereich der Umweltwissenschaften: Erwartungen vs Realität?

Marie-Theres Wandl, Katrin Kaltenegger, Finn Laurien & Jan Streeck

In dieser Session geht es darum Erfahrungswerte rund um ein Doktorat im Bereich der Umwelt- und Nachhaltigkeitswissenschaften aus erster Hand zu erhalten. Jan, Finn, Katrin und Marie-Theres sprechen über ihren Weg zum und durch das Doktorat. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der vier besteht in dem “open session format” für alle Teilnehmer*innen die Gelegenheit all jene Fragen zu stellen, die sich bei der Entscheidungsfindung für oder gegen ein Doktorat ergeben.

So 09:45 - 12:15

Feuer, Wasser, Sturm: Klimakrise und Anpassung in Bergen

Ansgar Fellendorf & Kilian Heil

Bergregionen weisen einige der deutlichsten Anzeichen des Klimawandels auf: steigende Temperaturen, schmelzende Gletscher und veränderte Niederschlagsmuster stören etablierte Gleichgewichte und beeinträchtigen die Ökosysteme. Der Klimawandel schafft und verschlimmert Naturgefahren und bedroht die Lebensgrundlagen und Gemeinschaften sowohl innerhalb der Berge als auch außerhalb.

Im Workshop diskutieren Experten wie sich die Klimakrise in Bergregionen auswirkt, wie wir uns als Gesellschaft anpassen müssen, und wer eingebunden werden muss. Es werden auch kurz einzelne Zielpfade des Alpinen Klimabeirats präsentiert: https://alpineclimate2050.org/.

Die Teilnehmenden lernen über Auswirkungen des Klimawandels, Naturgefahrenmanagement, Wildbach- und Lawinenverbauung und Governance Strukturen. Dabei stehen der offene Austausch, spielerische Erarbeitung und Diskussion im Vordergrund.

Ansgar Fellendorf and Kilian Heil are also prepared to hold the workshop in English: "Fires, Floods and Storms: climate crisis and adaptation in mountains" .

So 09:45 - 12:15

How we can change systems: introduction to systems thinking - in english

Okan McAllister

How do we create lasting impact while addressing complex problems? The journey we take while working towards this goal can be confusing, difficult and discouraging. What do we do? How do we identify dynamics that have the greatest potential for impact? 

This workshop aims to introduce change makers to think in terms of systems and find leverage points, rather than address symptoms of complex problems, in order to gain clarity in complex environments. The processes learned in this workshop applies to any complex societal challenge, including but not limited to climate change.

Participants will learn:

  • How to identify different types of problems and what complex problems are
  • How to navigate through complex problems
  • What systems actually are, and why we should care
  • What systems thinking is and how it can help us navigate complex problems like climate change
  • The myths and misconceptions of systems change

Afterwards, the stage is yours. The participants will create a small systems dynamic map in groups, which will give you an idea about how we attempt to change systems by finding and addressing leverage points.

The workshop is designed for people who have no experience or knowledge in systems thinking.

The workshop will probably take 3 hours.

So 09:45 - 12:15

Positives Storytelling im 21. Jahrhundert

Magdalena Tordy & L. Vanessa Gruber

Wie werden im 21. Jahrhundert Geschichten erzählt? Wie werden sie produziert und rezipiert? Und wie können Geschichten einen positiven Einfluss auf das Klima nehmen?

Das Projekt makingAchange, unter der Leitung des Climate Change Center Austria (CCCA), hat sich unter anderem diesen Fragen gestellt. Ein Team vom Internationalen Institut für Angewandte Systemanalyse (IIASA) und der Universität für angewandte Kunst (die Angewandte) entwickelte Workshops, die junge Menschen dazu befähigen „Kunst als Mittel in der Nachhaltigkeitskommunikation“ selbstbewusst einzusetzen und im Sinne des „Peer-to-Peer Learnings“ weiterzutragen. Ganz in diesem Sinne zielt das Team von makingAchange in diesem Workshop darauf ab, Strategien des positive storytelling zum Klima erfahrbar zu machen und gemeinsam mit den jungen Menschen aussagekräftige Klima-Kurzvideos zu produzieren. Ein TikTok Clip oder andere Kurzvideos sind schnell erstellt. Doch um optimale und gezielte Informationsvermittlung und eine einfache Präsentation von Wissen, dass gut aufgenommen und langfristig sowie emotional im Gedächtnis verankert werden kann, zu gewährleisten, also storytelling zu betreiben, bedarf es mehr als nur den Start- und Pause-Button der Smartphonekamera zu drücken. Kameraführung, Musik, Stimme, Voiceover, Geräusche, Schnitt, Spannungsbogen, Affekte und Effekte, all diese Details müssen beachtet werden, wenn es darum geht, nachhaltig mit Kurzvideos zu kommunizieren. Im makingAchange Workshop wird der Spur des positive storytelling daher gemeinsam nachgegangen. Es werden Videos nicht nur analysiert sondern schließlich auch produziert, um den jungen Menschen zum Thema Klima ein Sprachrohr zu verschaffen.

So 09:45 - 12:15

Postkarten in die Zukunft

Christopher Baierl

Im Jahr 1889 wurden Kunstschaffende im Zuge der Weltausstellung in Paris gebeten, Postkarten zu zeichnen, darüber wie sie sich die Welt im Jahr 2000 vorstellen. Einige Dinge sehen aus heutiger Sicht vielleicht lächerlich aus, andere sind schon lange alltäglich und wieder anderen konnten sie nicht einmal träumen. In diesem Workshop werden wir unsere Kreativität ausreizen und uns vorstellen, wie eine Welt in hundert Jahren aussehen würde - wenn wir es geschafft haben umzusetzen, wofür wir heute brennen. Es sind keine Zeichenskills notwendig – seid dabei und lasst uns ein bisschen an Utopien basteln.

So 09:45 - 12:15

Upscaling the climate change transition: governing social tipping points

Philipp Pattberg

This seminar analyses current efforts to transition into a more sustainable systems at various levels with a focus on necessary social tipping points. Recent research has pointed out a number of critical system, from finance to fossil fuel subsidies, that need to rapidly and fundamentally change in order to achieve full decarbonization of the world economy. We will carefully assess what has been achieved to date and how activism and political action can accelerate the ongoing transition.

So 09:45 - 12:15

Was ist der Klimawandel?

Anna Neumerkel

Danachda - Bildung für Nachhaltigkeit präsentiert den Online Workshop 'Was ist der Klimawandel?'. In diesem Workshop werden die Grundzusammenhänge visuell präsentiert, mit kurzen interaktiven Aufgaben beleuchtet und Lösungsansätze in der Gruppe besprochen.

So 09:45 - 12:15

youth codes – deine Stimme für das Klima

Alexandra Millonig & Karin Markvica

Immer mehr junge Menschen interessieren und engagieren sich für den Klimaschutz. Aber nicht allen jungen Leuten sind Umweltthemen gleichermaßen wichtig. Wie können wir mehr Jugendliche für den Klimaschutz sensibilisieren, begeistern und damit der jüngeren Generation eine stärkere Stimme bei der Mitgestaltung der Zukunft geben?

Im derzeit laufenden Forschungsprojekt youth codes (https://www.youthcodes.at/, gefördert von bmk und FFG) wird gemeinsam mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen erforscht, wie bei der jungen Generation eine noch breitere Unterstützung für Klimaschutz in der Mobilität erreicht werden kann – mit welchen Argumenten man unterschiedliche Meinungen ins Boot holen kann, wie auch weniger interessierte Gruppen begeistert werden können, und wie Jugendliche ihre eigene Sprache und Ausdrucksformen für ihre Anliegen erfolgreich einsetzen können. 

Im Workshop lernen wir wissenschaftliche Erkenntnisse darüber kennen, was verschiedenen „Jugendmilieus“ wichtig ist. Anschließend entwerfen wir Strategien, wie diese am besten dazu motiviert werden können, durch ihr eigenes Verhalten zum Klimaschutz beizutragen oder sich sogar proaktiv für mehr Klimaschutz zu engagieren. Nach dem Workshop besteht auch die Möglichkeit, sich am Forschungsprojekt zu beteiligen und sich so weiterhin mit dem Thema zu befassen.

So 09:45 - 12:15